Auf der Frachtbörse zählt nur der Preis. Woanders nicht.
Transportunternehmen, die ihre Aufträge ausschließlich über B2B-Plattformen beziehen, konkurrieren über genau ein Merkmal: den Preis. Dieselbe Flotte, dasselbe Team und dieselbe Zuverlässigkeit sind auf einem anderen Weg deutlich mehr wert – bei Direktauftraggebern und Endkunden, die nach einem Anbieter suchen statt nach der günstigsten Zeile. Wir bauen beides: die Sichtbarkeit, die diese Anfragen erzeugt, und die Software, die den Betrieb dahinter vom Papier befreit.
Laufendes Projekt
Wir arbeiten aktuell mit einem Transportunternehmen daran, aus der reinen Plattformabhängigkeit herauszukommen – über eigene Sichtbarkeit und Direktanfragen. Anonymisiert, weil keine Freigabe zur Namensnennung vorliegt.
Papier verlässt den Lkw
Ablieferbeleg, Schadensdokumentation, Fahrzeugcheck: Was heute auf Papier im Führerhaus liegt, gehört auf ein Gerät – strukturiert, fotografiert, sofort im System.
Anbindung statt Ablösung
Ihr Transportmanagementsystem bleibt führend. Wir setzen Apps und Portale davor und binden sie über die vorhandenen Schnittstellen an.
- Für wen: Speditionen und Transportunternehmen, Kurier- und Direktfahrdienste, Umzugs- und Sondertransporte, Lager- und Kontraktlogistik, Werkverkehr.
- Zwei typische Auslöser: erstens die Abhängigkeit von B2B-Frachtplattformen mit entsprechendem Preisdruck; zweitens Papier im Betrieb – Ablieferbelege, Fahrzeugchecks, Stundenzettel, Schadensmeldungen.
- Was wir bauen: Fahrer- und Lager-Apps, digitale Ablieferbelege mit Foto und Unterschrift, Statusmeldungen in Echtzeit, Kundenportale mit Sendungsverfolgung, Anbindung an TMS und ERP – und conversionstarke Websites für Direktanfragen.
- Was wir nicht sind: Anbieter eines fertigen Transportmanagementsystems. Wo ein Standardprodukt reicht, ist es günstiger – wir bauen das, was daneben fehlt.
Raus aus der Plattformabhängigkeit.
Ein laufendes Projekt, anonymisiert – und ein Muster, das in der Branche weit verbreitet ist.
Ein Transportunternehmen bezieht seine Aufträge ausschließlich über B2B-Plattformen. Das funktioniert: Die Fahrzeuge sind ausgelastet, die Abwicklung ist eingespielt, das Geschäft läuft seit Jahren. Nur wächst es nicht mehr, und die Marge bleibt dort, wo eine Frachtbörse sie festlegt.
Der Grund ist strukturell und hat nichts mit der Leistung des Unternehmens zu tun. Auf einer Plattform ist ein Anbieter eine Zeile in einer Liste. Zuverlässigkeit, Erfahrung, Ausstattung, Sorgfalt bei heiklen Gütern – all das ist dort nicht sichtbar und deshalb nicht bezahlbar. Sichtbar ist der Preis. Wer über Jahre nur auf diesem Weg verkauft, gewöhnt sich daran, dass Qualität kein Argument ist, weil sie im entscheidenden Moment nie zur Sprache kommt.
Direktauftraggeber und Endkunden suchen völlig anders. Eine Firma, die regelmäßig Ware bewegt, ein Hersteller mit empfindlichen Gütern, ein Privatkunde mit einem Sondertransport – sie alle suchen nach einem Anbieter, nicht nach dem billigsten Angebot. Sie lesen, sie vergleichen Eindrücke, sie rufen an. Und sie finden nur, wer sichtbar ist. Für ein Unternehmen, das nie eine eigene Außendarstellung gebraucht hat, findet dieser gesamte Markt bisher ohne es statt.
Genau daran arbeiten wir in diesem Projekt: eigene Sichtbarkeit aufbauen, damit Anfragen unabhängig von der Plattform entstehen. Dieselbe Flotte, dasselbe Team – aber eine Verhandlungsposition, in der Zuverlässigkeit wieder ein Argument ist. Die Plattform bleibt dabei ein Kanal; sie hört nur auf, der einzige zu sein.
Der zweite Teil ist der Betrieb dahinter. Wenn Direktanfragen kommen, müssen Angebot, Disposition und Rückmeldung schnell und nachvollziehbar laufen – und genau dort liegt in vielen Transportunternehmen noch Papier. Deshalb gehören Sichtbarkeit und Prozessdigitalisierung in dieselbe Planung.
Branche
Transport und Spedition
Ausgangslage
Auftragsbeschaffung ausschließlich über B2B-Frachtplattformen; Preis als einziges Unterscheidungsmerkmal
Ziel
Direktanfragen von Endkunden und Auftraggebern über eigene Sichtbarkeit – Plattform als ein Kanal statt als einziger
Zweiter Teil
Digitale Anfrage- und Auftragsstrecke, damit der Betrieb die neuen Anfragen auch trägt
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Zwei Baustellen, die selten zusammen gedacht werden: der Kanal, über den Aufträge kommen, und das Papier, das den Auftrag begleitet.
Ein Kanal bestimmt den Preis
Wer nur über Frachtplattformen verkauft, verhandelt nicht. Zuverlässigkeit und Ausstattung sind dort unsichtbar – also unbezahlt.
Der Ablieferbeleg auf Papier
Unterschrift auf dem Zettel, Zettel ins Handschuhfach, Zettel irgendwann ins Büro. Bis zur Abrechnung vergehen Tage, und jeder verlorene Beleg ist eine offene Position.
Schäden ohne Beweislage
Ein Transportschaden wird mündlich gemeldet und später beschrieben. Ohne Foto zum Zeitpunkt der Übergabe wird aus einer klaren Sache eine Diskussion.
Der Kunde ruft an, um zu fragen, wo die Ware ist
Jede Statusfrage bindet jemanden in der Disposition, der stattdessen disponieren könnte. Die Information existiert – nur nicht dort, wo der Kunde sie abrufen kann.
Fahrzeugcheck als Formularblock
Abfahrtskontrolle auf Papier, abgeheftet in einem Ordner. Im Ernstfall soll daraus ein Nachweis werden, den niemand in vertretbarer Zeit findet.
Stunden und Spesen am Monatsende
Erfassung auf Zetteln, Zusammenrechnen im Büro, Rückfragen an Fahrer, die längst wieder unterwegs sind. Ein Vorgang, der jeden Monat dieselbe Arbeit macht.
Was wir für Logistik und Transport bauen.
Konkrete Anwendungsfälle – aus der Fahrerkabine, dem Lager, der Disposition und dem Vertrieb.
„Als Fahrer will ich den Ablieferbeleg auf dem Handy abschließen."
Unterschrift auf dem Display, Foto der Ladung, Zeitstempel und Position – sofort im System. Der Beleg erreicht das Büro in Sekunden statt in Tagen, und die Rechnung kann früher raus.
App-Entwicklung„Als Fahrer will ich einen Schaden dokumentieren, bevor er strittig wird."
Geführte Erfassung mit Pflichtfotos direkt bei der Übergabe. Aus einer späteren Diskussion wird eine dokumentierte Tatsache mit Zeitpunkt und Ort.
„Als Kunde will ich sehen, wo meine Sendung ist – ohne anzurufen."
Ein Kundenportal mit Sendungsstatus, Terminen und Dokumenten. Jede Statusanfrage, die sich jemand selbst beantwortet, entlastet die Disposition.
„Als Disponent will ich Statusmeldungen sehen, ohne zu telefonieren."
Ankunft, Beladung, Abfahrt, Zustellung als Meldung aus der Fahrer-App – in einer Übersicht statt in fünfzehn Anrufen pro Tag.
„Als Betrieb will ich Abfahrtskontrolle und Stunden digital erfassen."
Checklisten und Zeiterfassung auf dem Gerät, mit Historie und auswertbarer Ablage – statt Ordner, in denen im Ernstfall niemand etwas findet.
Verwaltung & Backoffice„Als Geschäftsführung will ich Anfragen bekommen, die nicht von der Frachtbörse kommen."
Eine Website, die das Unternehmen als Anbieter sichtbar macht statt als Preiszeile – mit klarer Anfragestrecke für Direktauftraggeber und Endkunden.
Außendarstellung & WachstumWie das technisch aussieht.
Nichts davon setzt voraus, dass Sie Ihr Transportmanagementsystem ablösen. Im Gegenteil: Es bleibt führend, und wir bauen darum herum.
- Fahrer-App für unterwegs – Läuft auf iOS und Android, funktioniert auch bei schlechtem Netz und synchronisiert, sobald wieder Verbindung besteht. Wir bauen bevorzugt mit Flutter, weil eine Codebasis beide Plattformen bedient – das halbiert den Aufwand für Bau und Wartung.
- Offline zuerst gedacht – Ein Fahrzeug steht regelmäßig dort, wo kein Netz ist – in einer Halle, in einer Tiefgarage, im Funkloch. Eine Erfassung, die dort scheitert, wird nicht genutzt. Deshalb ist Offline-Fähigkeit bei uns keine Option, sondern Ausgangspunkt.
- TMS- und ERP-Anbindung – Übergabe an Ihr Transportmanagementsystem oder ERP über dessen Schnittstellen. Kein Umbau im Kernsystem, keine Doppelpflege – die App ist Erfassungsoberfläche, nicht Zweitsystem.
- Kundenportal als Web-Anwendung – Läuft im Browser, ohne Installation beim Kunden. Sendungsstatus, Dokumente, Ansprechpartner – mit Zugängen, die Sie selbst verwalten.
- Auswertung für die Leitung – Pünktlichkeit, Auslastung, Schadensquote, Bearbeitungszeiten: Zahlen aus den Daten, die ohnehin anfallen – statt aus einer Tabelle, die jemand am Monatsende füllt.
- Sichtbarkeit als eigener Baustein – Website und Anfragestrecke für Direktgeschäft. Technisch unabhängig vom Rest, inhaltlich aber Teil derselben Planung – sonst kommen Anfragen an einen Betrieb, der sie nicht abarbeiten kann.
Apps
Flutter für iOS und Android aus einer Codebasis · React Native als Alternative
Web
Kundenportale und Auswertungen als Web-Anwendung · Websites mit Astro
Anbindung
TMS, ERP und Telematik über vorhandene Schnittstellen – siehe ERP-Projektleitung
Sichtbarkeit
SEO-Audit und Conversion-Optimierung für Direktanfragen
Häufige Fragen aus Logistik und Transport.
Wir nutzen bereits ein Transportmanagementsystem. Passt das zusammen?
Ja, und das ist der Normalfall. Wir lösen Ihr TMS nicht ab – wir bauen die Teile, die es nicht abdeckt oder die auf dem Endgerät nicht bedienbar sind, und übergeben über die vorhandenen Schnittstellen. Ihr System bleibt führend, es gibt keine Doppelpflege, und Sie bleiben unabhängig von uns.
Funktioniert eine Fahrer-App auch ohne Netz?
Sie muss es, sonst wird sie nicht genutzt. Wir bauen so, dass Erfassung, Fotos und Unterschrift lokal auf dem Gerät funktionieren und automatisch synchronisieren, sobald wieder Verbindung besteht. Der Fahrer merkt vom Netz nichts – das ist der einzige Zustand, in dem so eine App im Alltag überlebt.
Lohnt sich eine eigene Website, wenn wir über Plattformen genug Aufträge haben?
Genug Aufträge und gute Marge sind zwei verschiedene Dinge. Auf einer Frachtbörse ist der Preis das einzige sichtbare Merkmal – Zuverlässigkeit, Ausstattung und Erfahrung sind dort unbezahlt. Direktanfragen entstehen in einer völlig anderen Verhandlungsposition. Ob sich das für Sie rechnet, hängt an Ihrem Segment; wir bewerten das vorher, statt es zu behaupten.
Wie lange dauert es, bis eine Fahrer-App im Einsatz ist?
Deutlich kürzer, als die meisten erwarten – vorausgesetzt, der Umfang bleibt schmal. Ein Ablieferbeleg mit Foto, Unterschrift und Übergabe ans TMS ist ein klar umrissener Fall. Was Projekte lang macht, sind nicht die Funktionen, sondern unklare Prozesse: Wer darf was, was passiert bei Abweichungen, wie sieht der Ausnahmefall aus. Deshalb klären wir das zuerst.
Was ist mit Datenschutz bei Fahrerdaten und Ortung?
Ein sensibles Thema, und zwar zu Recht. Standortdaten von Beschäftigten unterliegen besonderen Anforderungen, und in Betrieben mit Betriebsrat ist eine Mitbestimmung praktisch immer erforderlich. Wir bauen datensparsam – Position zum Zeitpunkt der Zustellung ist etwas anderes als dauerhafte Ortung – und stimmen den Umfang vorher ab. Die arbeitsrechtliche Bewertung gehört zu Ihnen und Ihrer Rechtsberatung.
Können Sie an unsere Telematik anbinden?
Wenn Ihr Anbieter eine Schnittstelle bereitstellt: in der Regel ja. Häufig ist die bessere Frage aber, ob es die Telematikdaten überhaupt braucht – für einen digitalen Ablieferbeleg reichen meist Zeitpunkt, Ort der Erfassung und Foto. Wir prüfen das vor dem Bauen, weil jede zusätzliche Anbindung dauerhaft Wartung bedeutet.
Wir sind ein kleiner Betrieb mit wenigen Fahrzeugen. Lohnt sich das?
Oft gerade dann. Kleine Betriebe haben selten ein durchgängiges System, dafür viel Papier und kurze Wege – eine schlanke Erfassung wirkt dort sofort. Und weil wir KI-gestützt entwickeln und den Umfang aktiv klein halten, ist der Einstieg günstiger, als der Ruf von Individualsoftware vermuten lässt.
Woher kommen Ihre Aufträge?
Wenn die Antwort „von der Plattform" lautet, lohnt sich ein Gespräch. Und wenn im Führerhaus noch Papier liegt, erst recht.
Vom Zettel im Handschuhfach zur Auswertung.
Sagen Sie uns kurz, worüber Ihre Aufträge kommen und wo im Betrieb noch Papier läuft. Sie bekommen eine erste Einschätzung, welcher der beiden Hebel bei Ihnen größer ist.
Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Remote & vor Ort – DACH-weit tätig (DE, AT, CH), internationale Projekterfahrung inklusive.
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