WordPress als Headless CMS: wp-admin bleibt.
WordPress als Headless CMS heißt: Ihre Redaktion behält wp-admin, Gutenberg und Medienbibliothek. Ersetzt wird das öffentliche Frontend, das Astro aus denselben Inhalten als statisches HTML baut.
Der Redaktionsalltag bleibt
Login, Editor, Medienbibliothek, Kategorien und Rollen bleiben unverändert. Neu ist der Weg bis zur sichtbaren Seite.
Statisches HTML als Standard
Astro rendert die Seiten vor. Im Auslieferungspfad läuft weder ein Theme noch PHP noch eine Datenbankabfrage.
WordPress verlässt das Netz
Ohne öffentlichen Traffic darf die Instanz hinter Zugriffsschutz. Aktualisiert werden muss sie weiterhin.
Eigene Produkte, live im Browser.
Screenshots aus Mini Marvin, unserer eigenen Progressive Web App im Browser.
Babynamen swipen statt scrollen
Mini Marvin ist unsere Progressive Web App zur Namenssuche: durch über 10.000 Vornamen swipen, direkt im Browser und ohne App-Store.


Headless WordPress in vier Punkten.
Headless heißt: WordPress bleibt, das Theme geht.
- Ihre Redaktion arbeitet weiter in wp-admin.
- Was Besucher sehen, baut Astro und liefert es als statisches HTML aus.
Zwei Wege zu den Inhalten.
- Die WP REST API steckt bereits im WordPress-Kern.
- WPGraphQL kommt als Plugin dazu und holt verschachtelte Daten in einer typisierten Abfrage.
Die Entwurfs-Vorschau ist der harte Teil.
- Sie funktioniert nicht von allein, sie muss gebaut werden.
- Wer das im Angebot verschweigt, verkauft ein Projekt, das die Redaktion später ablehnt.
Frontend-Plugins hören auf zu wirken.
- Page Builder, Slider, Formulare und Cookie-Banner werden nicht mehr gerendert.
- Jedes Plugin bekommt eine Entscheidung: nachbauen, ersetzen oder streichen.
Lohnt sich headless für Ihr WordPress?
Schildern Sie in drei Sätzen, wie viele Seiten Sie haben, wer publiziert und welche Plugins im Frontend arbeiten.
WP REST API, WPGraphQL oder WordPress verlassen.
Zwei etablierte Wege zur Anbindung, dazu die dritte Option in der letzten Spalte.
| Dimension | WP REST API | WPGraphQL | WordPress verlassen |
|---|---|---|---|
| Voraussetzung | Im WordPress-Kern enthalten, die Endpunkte unter /wp-json/ sind da. | Ein zusätzliches Plugin stellt den GraphQL-Endpunkt bereit. | Kein WordPress im Betrieb. Inhalte liegen als Dateien im Projekt. |
| Art der Abfrage | Feste Ressourcen je Endpunkt: mehrere Anfragen oder überladene Antworten. | Eine Abfrage über Beziehungen hinweg, kleinere Antworten, weniger Nachbearbeitung. | getCollection() liest beim Build, mit eingebautem Caching. |
| Typsicherheit | Antwortstruktur dokumentiert, nicht typisiert. Wir validieren beim Einlesen. | Schema abfragbar, Typen lassen sich daraus erzeugen. | Zod-Schema mit automatisch abgeleiteten TypeScript-Typen. |
| Benutzerdefinierte Felder | Müssen für die REST-Ausgabe freigegeben oder registriert werden. | Brauchen eine Registrierung im Schema, meist über eine Zusatzerweiterung. | Sind einfach Felder im Zod-Schema, ohne Freigabeschritt. |
| Passt, wenn | Das Inhaltsmodell überschaubar ist und die Standardtypen reichen. | Viele Inhaltstypen, Beziehungen und Felder zusammenkommen. | Die Redaktion klein und technisch ist: WordPress zu Astro. |
So läuft die Umstellung auf ein Astro-Frontend.
Fünf Schritte, die unangenehmen Entscheidungen stehen bewusst vorn.
Bestand aufnehmen
Inhaltstypen, benutzerdefinierte Felder, aktive Plugins, Templates, Sprachen und URLs zählen.
Schnittstelle festlegen
REST API oder WPGraphQL, freigegebene Felder, Validierung beim Einlesen, gekapselt in einer Datenschicht.
Frontend in Astro bauen
Layouts, Komponenten und Seitenvorlagen entstehen neu, Interaktives wird zur einzelnen Insel.
Randfälle lösen
Vorschau, Formulare, Suche, Kommentare, Metadaten aus dem SEO-Plugin, Sitemap und Feeds.
Umschalten und messen
Die URL-Struktur bleibt. Core Web Vitals messen wir vor und nach der Umstellung.
Häufige Fragen zu WordPress als Headless CMS.
Was bedeutet WordPress als Headless CMS?
WordPress verwaltet weiterhin die Inhalte und erzeugt nicht mehr die öffentliche Website. Ein eigenes Frontend, hier Astro, holt die Inhalte über die Schnittstelle ab und baut daraus die Seiten. Astro dokumentiert diesen Weg in einem eigenen CMS-Guide für WordPress.
Ändert sich für unsere Redakteure etwas?
An der täglichen Arbeit ändert sich fast nichts: gleicher Login, gleiches wp-admin, gleicher Gutenberg-Editor, gleiche Rollen. Nach dem Veröffentlichen dauert es Minuten statt Sekunden. Auf Wunsch kommt die Pflege per Chat dazu, dafür betreiben wir selbst einen WhatsApp-KI-Agenten.
Funktioniert die Vorschau von Entwürfen weiter?
Ja, wenn sie gebaut wird. Wir richten eine serverseitig gerenderte Vorschau-Route ein, die den Entwurf authentifiziert aus WordPress holt und ihn durch dieselben Komponenten rendert wie der Build. Dazu kommen ein umgebogener Vorschau-Link in wp-admin und ein Zugriffsschutz.
Was passiert mit unseren Plugins?
Backend-Plugins laufen weiter und liefern ihre Daten über die Schnittstelle: benutzerdefinierte Felder, Workflows, SEO-Metadaten, Übersetzungsverwaltung. Alles mit Frontend-Ausgabe wirkt nicht mehr und bekommt eine Entscheidung: nachbauen, ersetzen oder streichen.
Wie lange dauert eine Headless-Umstellung, und was kostet sie?
Bei überschaubarem Inhaltsmodell 4 bis 6 Wochen, bei einer typischen Unternehmens-Website 7 bis 11, bei mehreren Sprachen ab 12. Die Kosten folgen denselben Größen, siehe Astro Kosten und Support und Wartung.
Wann sollten wir lieber ganz bei WordPress bleiben?
Wenn die Seite klein ist, das Team Layouts mit einem Page Builder baut oder niemand die Build-Pipeline betreuen wird. Wollen Sie ein System loswerden und ist die Redaktion klein und technisch, ist der ehrlichere Weg WordPress zu Astro.
Mehr zum Astro-Cluster.
Umsetzung, Kosten und Betrieb rund um das neue Frontend:
WordPress behalten, Frontend neu bauen.
Schicken Sie uns die URL Ihrer WordPress-Seite und ein paar Sätze zu Ihrer Redaktion. Sie bekommen eine Einschätzung samt Plugin-Liste.
Headless WordPress anfragen.
Kurz beschreiben, wie viele Seiten und Inhaltstypen Sie haben, wer publiziert und welche Plugins im Frontend arbeiten.
Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Remote und vor Ort in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Internationale Projekte auf Anfrage.
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