Astro · Migration & Relaunch

Migration zu Astro ist ein Neuaufbau, keine Konvertierung.

Es gibt keinen Knopf, der aus einer WordPress-, Webflow- oder Framer-Website eine Astro-Website macht. Was umzieht, sind Ihre Inhalte, Ihre URLs und Ihre Suchmaschinen-Signale. Was neu entsteht, ist die Präsentationsschicht: Vorlagen, Komponenten, Navigation, Bild- und Font-Pipeline. Das ist die unangenehme Wahrheit über Migrationen – und zugleich der Grund, warum sie sich lohnen: Sie werden Altlasten los, die kein Update je entfernt hätte. Wir führen Migrationen von WordPress, Webflow, Framer und Next.js durch – mit Inhaltsinventar, vollständiger Redirect-Karte, gestaffeltem Launch und Messung vor und nach dem Wechsel. Und wir sagen Ihnen vorher, wenn Sie besser bleiben, wo Sie sind.

Kein Konverter, sondern ein Neubau

Inhalte, URLs und SEO-Signale ziehen um. Die Oberfläche wird neu gebaut. Wer das anders verkauft, hat es entweder nie gemacht oder rechnet den Neubau später nach.

Rankings sind Planungssache

Redirect-Karte eins zu eins – inklusive Paginierung, Archiven und alter Kampagnen-URLs mit Query-String. Titel, Description, Canonical und hreflang ziehen unverändert mit.

Messung statt Versprechen

Wir erheben Core Web Vitals und Sichtbarkeit vor dem Wechsel als Basislinie und danach im gleichen Schnitt – mit Ihren eigenen Felddaten, nicht mit fremden Benchmarks.

01 — Kurz gesagt

Migration zu Astro: das Wichtigste in sechs Punkten.

Kurz gesagt
  • Was eine Migration wirklich ist: Inhalte, URLs und SEO-Signale ziehen um, die Oberfläche wird neu gebaut. Ein Werkzeug, das eine bestehende Website in eine Astro-Website verwandelt, existiert nicht – und keine seriöse Agentur wird Ihnen eines versprechen.
  • Der Weg hängt an der Quelle: Astro veröffentlicht offizielle Migrations-Guides unter anderem für Next.js, Gatsby, WordPress, Hugo, Jekyll, Eleventy, NuxtJS, SvelteKit, Create React App, Docusaurus und VuePress. Für Webflow und Framer gibt es keinen – dort ist der Weg Export und Neuaufbau.
  • Der größte Hebel ist Konsolidierung: Fast jede gewachsene Website braucht weit weniger Vorlagen, als sie Seiten hat. Wie viele Seitentypen am Ende übrig bleiben, bestimmt Aufwand, Pflegbarkeit und Preis stärker als jede andere Entscheidung.
  • SEO-Kontinuität ist Handwerk, kein Glück: vollständige Redirect-Karte inklusive Query-String- und Paginierungs-URLs, unveränderte Titel, Descriptions, Canonicals und hreflang, Sitemap- und IndexNow-Einreichung, Search-Console-Beobachtung in den Wochen nach dem Launch.
  • Migration lohnt sich nicht immer: Wenn Ihre Seite schnell genug ist, Ihr Team zufrieden arbeitet und die Pflegekosten stimmen, ist ein Wechsel verbranntes Budget. Das sagen wir auch dann, wenn wir die Migration bauen könnten.
  • Danach: Inhalte liegen in einem typisierten Modell – Ihr Team pflegt sie im CMS, im Repository oder per Chat.
02 — Auslöser

Was Teams tatsächlich zur Migration treibt.

Niemand migriert, weil ein Framework interessant klingt. Migriert wird, wenn dieselbe Reibung zum vierten Mal im Quartalsmeeting auftaucht. Diese sechs Gründe hören wir am häufigsten – und drei davon lassen sich auch ohne Plattformwechsel lösen.

Jede Änderung braucht einen Termin

Die Redaktion will einen Absatz ändern und wartet auf einen Entwickler, ein Plugin-Update oder ein Deployment-Fenster. Nicht weil jemand langsam wäre, sondern weil das System jede Änderung teuer macht. Irgendwann werden Inhalte nicht mehr gepflegt, sondern ertragen.

Die Seite ist langsam, und niemand weiß genau warum

Über Jahre haben sich Tag Manager, Consent-Layer, Chat-Widget, A/B-Tool, Schriftarten und ein hydratisierendes Framework übereinandergelegt. Jedes Teil für sich vertretbar, in Summe eine blockierte Seite. Die üblichen Optimierungen sind ausgereizt, die Werte bleiben.

Die Pflege kostet mehr als der Nutzen

Plugin-Lizenzen, Theme-Updates, Sicherheits-Patches, ein Wartungsvertrag, ein Hosting-Tarif, der mit jedem Traffic-Sprung teurer wird. Zusammengerechnet ein laufender Posten, der nichts zum Umsatz beiträgt und trotzdem jeden Monat abgebucht wird.

Jede neue Landingpage ist ein Projekt

Weil es keine Vorlagen gibt, sondern gewachsene Einzelseiten mit jeweils eigener Logik. Kampagnen scheitern nicht an der Idee, sondern an der Umsetzungszeit. Wer eine Seite aus strukturierten Daten erzeugen will – Standorte, Produkte, Autoren –, kommt gar nicht erst weit.

Angriffsfläche und Verantwortung

Ein öffentlich erreichbares Backend mit Erweiterungen von Dritten ist eine dauerhafte Verpflichtung: aktualisieren, prüfen, sichern. Eine statisch ausgelieferte Seite hat davon schlicht weniger. Das ist kein Sicherheitsversprechen, aber eine kleinere Oberfläche.

Die Inhalte kommen nicht heraus

Der Export einer visuellen Plattform liefert Markup, kein Inhaltsmodell. Wer nie geprüft hat, wie die eigenen Inhalte im Ernstfall aussehen, hat ein Lock-in, das er noch nicht kennt. Die Prüfung selbst kostet einen Nachmittag und ist unabhängig von jeder Wechselentscheidung sinnvoll.

03 — Migrationswege

Fünf Wege nach Astro – und was danach kommt.

Der Ablauf ist überall ähnlich, der Aufwand nicht. Entscheidend ist, ob die Quelle ein strukturiertes Inhaltsmodell besitzt, das sich auslesen lässt – oder ob am Anfang ein Export steht, aus dem erst wieder Struktur gemacht werden muss.

WordPress zu Astro

Der häufigste Fall. Inhalte lassen sich über die API oder den Export strukturiert auslesen, Astro veröffentlicht dafür einen offiziellen Migrations-Guide. Aufwandstreiber sind Page-Builder-Seiten, Shortcodes und die ehrliche Frage, welche Plugin-Funktionen wirklich gebraucht werden.

WordPress zu Astro

Webflow zu Astro

Kein offizieller Guide, weil es keinen geben kann: Der Weg ist CMS-Export plus Neuaufbau der Oberfläche. Und die ehrliche Vorfrage, ob sich der Wechsel lohnt – wenn Ihr Marketing selbst Seiten baut, ist Bleiben oft die bessere Antwort.

Webflow zu Astro

Framer zu Astro

Ähnliche Ausgangslage wie Webflow, meist kleinere Seiten mit starkem Design-Anspruch. Inhalte kommen aus den Collections, das Layout wird nachgebaut. Typischer Auslöser: Die Seite soll wachsen, mehrsprachig werden oder aus Daten erzeugte Seiten bekommen.

Framer zu Astro

Next.js zu Astro

Technisch der glatteste Weg – gleiche Sprache, gleiche Komponenten-Denke, offizieller Migrations-Guide. Sinnvoll, wenn ein Projekt als Anwendung angelegt wurde, aber längst eine Content-Website ist. Umgekehrt raten wir ab: Der Vergleich Astro vs. Next.js sagt, wann Sie bleiben sollten.

Next.js zu Astro

WordPress als Headless CMS

Der Mittelweg für eingespielte Redaktionen: Das Backend bleibt, wo es ist, nur die Auslieferung wechselt. Ihr Team arbeitet weiter im gewohnten Editor, Astro rendert daraus statisches HTML. Am wenigsten Umgewöhnung bei größtem Tempo-Gewinn.

Headless-Betrieb

Website per Chat pflegen

Was nach der Migration möglich wird: Text ändern, Beitrag anlegen, Bild tauschen – als Nachricht in einem Chat statt als CMS-Sitzung. Möglich, weil das Inhaltsmodell typisiert und maschinell adressierbar ist. Der Umfang wird pro Projekt festgelegt.

Pflege per Chat
04 — Ablauf

So läuft eine Migration zu Astro.

Sechs Schritte, von denen die ersten beiden über den Erfolg entscheiden. Wer beim Inventar spart, zahlt beim Launch – das ist die verlässlichste Regel in diesem Geschäft.

Inhaltsinventar und Audit

Zuerst zählen wir, was wirklich da ist: alle URLs aus Sitemap, Server-Logs, Analytics und Search Console – nicht nur die aus der Navigation. Dazu Traffic, Rankings, eingehende Links und letztes Änderungsdatum pro Seite. Am Ende steht eine Liste mit drei Spalten: übernehmen, zusammenlegen, abschalten. Fast jede gewachsene Website trägt Seiten mit, die seit Jahren niemand aufruft. Sie zu migrieren kostet Geld und bringt nichts. Sie zu löschen, ohne es zu wissen, kostet Rankings.

URL-Karte und Redirect-Plan

Jede indexierte alte URL bekommt genau ein Ziel – eins zu eins, nicht pauschal auf die Startseite. Auf der Liste stehen auch die URLs, an die niemand denkt: Paginierungsseiten, Kategorie- und Tag-Archive, Feed-Adressen, Anhang- und Bildseiten, Sprachvarianten, Suchergebnis-Pfade und alte Kampagnen-URLs mit Query-String. Diese Karte entsteht vor dem Neubau, nicht am Launch-Tag. Sie ist gleichzeitig die Abnahmeliste, gegen die später Seite für Seite geprüft wird.

Vorlagen konsolidieren und Inhaltsmodell bauen

Der Schritt, der über Aufwand und Pflegbarkeit entscheidet. Aus einer gewachsenen Seitenlandschaft werden wenige Seitentypen mit klaren Feldern. In Astro werden daraus Content Collections mit Zod-Schema oder Inhaltstypen in Ihrem Headless CMS: Jedes Feld hat einen Typ, jede Pflichtangabe ist erzwungen, die Abfragen sind typsicher. Fehlt später ein Feld oder rutscht ein falsches Datum hinein, bricht der Build – nicht die Live-Seite.

Oberfläche neu bauen statt portieren

Der ehrliche Teil. Layout, Komponenten, Navigation, Bild- und Font-Pipeline entstehen neu. Wir übernehmen bewusst kein Page-Builder-Markup und kein Theme-CSS, weil man damit genau die Probleme mitschleppt, die den Wechsel ausgelöst haben. Interaktive Elemente werden einzelne Inseln mit bewusst vergebener Ladepriorität – sofort, im Browser-Leerlauf oder erst beim Sichtbarwerden – statt eines durchgehend hydratisierten Seitenbaums. Das Design wird dabei oft näher am ursprünglichen Entwurf als das Original.

Gestaffelter Launch

Erst eine vollständige Vorschau-Umgebung mit echten Inhalten, dann der Abgleich Seite für Seite gegen die Redirect-Karte, dann der Umschalttag. Bei großen Websites geht es abschnittsweise: ein Bereich zuerst, häufig der Blog oder ein Sprachzweig, ausgeliefert über einen vorgelagerten Proxy, sodass für Besucher und Suchmaschinen eine Domain bestehen bleibt. Ein Rollback-Plan steht schriftlich fest, bevor jemand den DNS-Eintrag anfasst.

Nachlauf: messen, nicht hoffen

Sitemap neu einreichen, geänderte URLs zusätzlich über IndexNow anstoßen, Search Console engmaschig prüfen: Abdeckung, 404-Wellen, Weiterleitungsketten, Verschiebungen bei Impressionen und Positionen. Dazu Core Web Vitals im Feld gegen die Basislinie von vor dem Wechsel. Die ersten Wochen nach einem Umzug sind der eigentliche Test – wir planen sie ein, statt das Projekt am Launch-Tag für beendet zu erklären.

05 — Dauer

Wie lange eine Migration dauert – und was die Spanne bewegt.

Preise stehen nicht auf dieser Seite, weil sie ohne Inhaltsinventar geraten wären. Zeitspannen schon, denn danach planen Sie. Die folgenden Werte sind unsere Erfahrungswerte für unsere Arbeitsweise, gemessen von der Freigabe des Inventars bis zum Umschalttag – ohne die Wochen davor, in denen ein Design erst entsteht. Sieben Größen bewegen sie: die Anzahl echter Vorlagen, die Inhaltsmenge, ob Inhalte eins zu eins umziehen oder neu geschrieben werden, ob ein CMS angebunden wird, wie viele Sprachen mitkommen, wie viele Fremdsysteme angeschlossen sind – und wie schnell auf Ihrer Seite Freigaben kommen. Verbindlich wird der Plan nach Schritt eins, dem Inhaltsinventar. Was den Preis treibt, steht unter Astro-Kosten.

Zeitspannen einer Astro-Migration nach Projektzuschnitt. Erfahrungswerte, keine Zusage – verbindlich wird der Plan nach dem Inhaltsinventar.
ProjektzuschnittRealistische SpanneWas die Spanne bewegt
Kleine Marketing-Website
bis rund 15 Seiten, 2–4 Vorlagen, Inhalte ziehen eins zu eins um
3–5 Wochen Ob ein Design bereits steht oder erst entworfen wird. Ob die Texte übernommen oder überarbeitet werden. Ob Formulare an ein CRM gehen oder nur an ein Postfach.
Klassische Unternehmensseite
30–80 Seiten, 5–8 Vorlagen, die Redaktion arbeitet in einem CMS
6–9 Wochen Die Anzahl echter Seitentypen – nicht die Seitenzahl. Dazu Auswahl und Einrichtung des CMS, aus Daten erzeugte Standort-, Team- oder Stellenseiten und die Integrationen, die mitkommen müssen.
Content-Seite mit Magazin oder Blog
mehrere hundert bis wenige tausend Beiträge
8–14 Wochen Der Zustand des Altbestands ist hier der Taktgeber: Shortcodes, Page-Builder-Blöcke und Inline-HTML in den Beiträgen kosten am meisten Zeit. Dazu Bildermenge, Autoren-, Kategorie- und Paginierungsseiten – und wie konsequent abgeschaltet statt migriert wird.
Mehrsprachiges Portal oder großer gewachsener Bestand ab 14 Wochen, häufig 16–24 Jede weitere Sprache bringt eigene URLs, hreflang-Paare, Weiterleitungen und einen eigenen Freigabeweg. Dazu Suche, geschützte Bereiche, angebundene Fremdsysteme und schlicht mehr Abstimmungsrunden.
Headless-Umstieg
WordPress bleibt Redaktionssystem, nur die Auslieferung wechselt
4–8 Wochen Kürzer, weil das Redaktionsmodell bleibt und niemand umlernen muss. Treiber sind Feldstruktur und Custom Fields, die Vorschau-Anbindung und der Auslöser für den Deploy. Details: WordPress als Headless CMS.
Umzug in Etappen
ein Bereich zuerst, der Rest folgt
erster Abschnitt 4–6 Wochen, danach Welle für Welle Der vorgelagerte Proxy kostet einmalig Aufsetzarbeit. Dafür bleibt jede Welle klein und der Rückweg kurz. Sinnvoll, sobald ein einzelner Stichtag zu viel Risiko trägt.
Nachlauf nach dem Umschalten
in jedem Zuschnitt enthalten
6–8 Wochen Beobachtung Crawling und Neubewertung brauchen Wochen, nicht Tage. In dieser Zeit korrigieren wir Weiterleitungsketten, 404-Wellen und Metadaten-Abweichungen, solange sie klein sind – und Sie bekommen den Stand schriftlich.
Der häufigste Verzug plus 2–4 Wochen Fast nie die Technik. Es sind offene Freigaben, fehlende Inhaltszulieferung und die Abschaltliste, die niemand entscheiden will. Deshalb benennen wir zu Projektbeginn genau eine Person auf Ihrer Seite, die entscheiden darf.
06 — SEO-Kontinuität

SEO-Kontinuität: was wir konkret absichern.

Ein Plattformwechsel ist der häufigste Grund, aus dem Websites Sichtbarkeit verlieren – und fast immer aus denselben vier Gründen: fehlende Weiterleitungen, gekürzte Inhalte, verlorene Metadaten und ein unbeobachteter Nachlauf. Deshalb ist SEO bei uns kein Punkt auf der Abnahmeliste, sondern läuft ab Tag eins mit.

  • Redirect-Karte eins zu eins – Jede alte URL bekommt genau ein Ziel mit dauerhafter Weiterleitung. Keine Sammelweiterleitung auf die Startseite, keine Ketten über mehrere Stationen. Paginierung, Kategorie- und Tag-Archive, Feed-, Anhang- und Suchpfade sowie alte Kampagnen-URLs mit Query-String stehen mit auf der Liste – genau diese vergessenen Adressen erzeugen nach einem Relaunch die 404-Wellen.
  • Metadaten ziehen unverändert um – Title, Meta-Description, Canonical, hreflang-Paare, Open-Graph-Angaben und die robots-Anweisung pro Seite werden übernommen, nicht neu erfunden. Wo wir sie verbessern wollen, machen wir das nach dem Umzug als eigene Maßnahme – nie im selben Schritt. Sonst weiß hinterher niemand, was gewirkt hat und was geschadet.
  • Der Inhalt, der rankt, bleibt Inhalt – Die häufigste selbstverschuldete Ranking-Delle: Beim Relaunch wird aufgeräumt, und der Text, der die Position getragen hat, weicht einem Design-Raster mit drei Stichpunkten. Wir markieren vorher, welche Absätze, Überschriften und FAQ-Blöcke an messbaren Rankings hängen. Die werden übertragen, nicht gekürzt.
  • Strukturierte Daten neu erzeugt statt verloren – Schema-Auszeichnung kommt in Astro aus dem Inhaltsmodell, statt von einem Plugin angehängt zu werden. Vorher inventarisieren wir, welche Typen die alte Seite ausgeliefert hat – Breadcrumbs, FAQ, Artikel, Organisation, Produkte –, damit im neuen Setup nichts stillschweigend wegfällt.
  • Sitemap, robots.txt und IndexNow – Neue Sitemap zum Launch, alte kontrolliert auslaufen lassen, robots.txt und Indexierungsregeln gegen die Vorgängerversion prüfen. Geänderte und neue URLs melden wir zusätzlich über IndexNow, damit die unterstützenden Suchmaschinen nicht auf den nächsten Crawl warten müssen.
  • Beobachtung mit klarem Zeitraum – In den Wochen nach dem Launch prüfen wir Abdeckungsberichte, Crawl-Fehler, Weiterleitungsketten und die Positionsverteilung. Auffälligkeiten werden korrigiert, solange sie klein sind. Sie bekommen den Stand schriftlich – nicht auf Nachfrage.

Messgrundlage

Search Console, Ihre Analytics und CrUX-Felddaten aus Ihrer echten Nutzerbasis. Vor dem Wechsel als Basislinie erhoben, danach im gleichen Schnitt – sonst ist der Vergleich wertlos.

Was wir nicht versprechen

Keine Prozentzahl für „schneller nach der Migration“. Was Ihre Seite gewinnt, hängt an Ihrem Ausgangszustand. Deshalb messen wir, statt zu behaupten.

Erst messen, dann entscheiden

Ein SEO-Audit vor der Wechselentscheidung ist oft die günstigere Reihenfolge. Manchmal liegt das Problem nicht an der Plattform, sondern an Struktur und Inhalt.

07 — Was passiert womit

Was übernommen, was neu gebaut und was abgeschaltet wird.

Die Tabelle beantwortet die Frage, die in jedem Erstgespräch kommt – und meist zu spät gestellt wird. Sie ist ein Grobraster: Was in Ihrem Fall in welche Zeile fällt, steht nach dem Inhaltsinventar fest.

Grobraster einer Astro-Migration: übernehmen, neu bauen, abschalten.
Bestandteil Ihrer heutigen WebsiteWas bei der Migration passiertWarum
Texte, Bilder, Beiträge, Referenzen Wird übernommen Ihre Inhalte sind der Wert der Website. Sie werden exportiert, bereinigt und in das neue Inhaltsmodell überführt – als strukturierte Felder, nicht als Markup-Klumpen.
URL-Struktur Wird übernommen oder eins zu eins abgebildet Bestehende URLs zu behalten ist der sicherste Weg. Wo eine Struktur nicht mehr trägt, wird sie geändert – aber nur mit vollständiger Weiterleitung und mit Ansage.
Title, Description, Canonical, hreflang Wird übernommen Diese Signale tragen Ihre Rankings. Sie wandern zusammen mit dem Inhalt und werden nicht im selben Schritt „optimiert“.
Layout, Design, Komponenten Wird neu gebaut Es gibt keinen Weg, Theme- oder Page-Builder-Markup nach Astro zu übertragen. Das Design wird nachgebaut – häufig näher am ursprünglichen Entwurf als das gewachsene Original.
Interaktive Elemente Wird neu gebaut, bewusst dosiert Slider, Filter, Rechner und Formulare entstehen als einzelne Inseln mit eigener Ladepriorität, statt als Teil eines Seitenbaums, der komplett im Browser hydratisiert.
Strukturierte Daten Wird neu erzeugt Schema entsteht in Astro aus dem Inhaltsmodell statt aus einem Plugin. Der bestehende Umfang wird vorher inventarisiert, damit nichts verloren geht.
Plugins, Erweiterungen, Theme Fällt weg Jede Funktion wird einzeln bewertet: nachbauen, durch einen Dienst ersetzen oder streichen. Ein großer Teil der Plugin-Funktionen einer Marketing-Website wird von niemandem vermisst.
Shortcodes und Builder-Blöcke Wird übersetzt Jeder wiederkehrende Block wird zu einer Komponente. Einmalige Sonderaufbauten werden zusammengeführt – das ist Vorlagen-Konsolidierung in der Praxis.
Seiten ohne Traffic, Rankings und Links Fällt bewusst weg Nicht heimlich: Die Abschaltliste wird vorher freigegeben, und wo eine sinnvolle Nachfolgeseite existiert, wird dorthin weitergeleitet.
Kommentare, Mitgliederbereich, Shop, Buchung Bleibt oder wird ersetzt Astro ist die Präsentationsschicht. Solche Funktionen bleiben im bestehenden System, wandern zu einem spezialisierten Dienst – oder sprechen im Zweifel gegen die Migration.
08 — Entscheidung

Jetzt migrieren – oder besser warten?

Diese beiden Spalten sind der Filter, den wir im Erstgespräch anlegen. Die rechte gewinnt öfter, als es einer Agenturseite lieb sein sollte. Wir sagen es trotzdem, weil eine Migration ohne Anlass für beide Seiten ein schlechtes Projekt ist.

Jetzt migrieren, wenn …

Es gibt eine konkrete Beschwerde, sie wiederholt sich, und sie kostet nachweisbar Geld oder Zeit.

  • Ihre Website hauptsächlich Inhalte ausliefert und Sie trotzdem für jede Änderung Entwicklerzeit, ein Plugin-Update oder ein Deployment-Fenster brauchen.
  • Ladezeit und Core Web Vitals messbar Geschäft kosten und die üblichen Optimierungen ausgereizt sind – dann ist die Architektur das Problem, nicht die Konfiguration.
  • Sie ohnehin einen Relaunch planen. Design-Neubau und Plattformwechsel im selben Zug sind zusammen deutlich günstiger als nacheinander.
  • Ihnen das Inhaltsmodell im Weg steht: Sie wollen Seiten aus strukturierten Daten erzeugen – Standorte, Produkte, Autoren, Kategorien – und Ihr heutiges System kann das nicht.
  • Die laufenden Kosten aus Lizenzen, Wartung und Hosting in keinem Verhältnis mehr zu dem stehen, was die Website leistet.
  • Sie Kontrolle über Code und Deployment brauchen – aus Compliance-Gründen, wegen eines Audits oder weil Sie das Plattform-Lock-in nicht länger tragen wollen.

Warten oder bleiben, wenn …

Dann empfehlen wir den anderen Weg – und bauen ihn im Zweifel selbst, statt Astro passend zu reden.

  • Ihre Seite schnell genug ist und Ihr Team zufrieden damit arbeitet. Ein Wechsel ohne Beschwerde ist ein Wechsel ohne Nutzen.
  • Ihr Marketing-Team selbst Seiten visuell baut und das gut funktioniert. Dann ist Webflow die ehrlichere Empfehlung – wir bauen darin genauso.
  • Der eigentliche Wert Ihres WordPress im Redaktionsprozess liegt. Dann behalten Sie ihn und wechseln nur die Auslieferung: WordPress als Headless CMS.
  • Sie mitten in einer Kampagne stecken oder ein Rebranding ansteht. Zwei Baustellen gleichzeitig kosten zusammen mehr als beide nacheinander.
  • Ihr Vorhaben eine eingeloggte Anwendung ist. Dann ist nicht Astro die Antwort, sondern individuelle Software.
  • Bei Ihnen niemand die Migration begleiten kann. Ohne eine Person, die Inhalte freigibt und Entscheidungen trifft, wird jede Migration teuer – dann planen wir vorher eine Projektleitung ein.
09 — Danach

Nach dem Umzug: die Website per Chat pflegen.

Eine Migration ist der beste Zeitpunkt, auch die Pflege neu zu denken – weil das Inhaltsmodell, das dabei ohnehin entsteht, die technische Voraussetzung dafür ist.

Wir bauen nicht nur mit Astro, wir setzen einen modernen KI-Stack obendrauf. Konkret heißt das: Ihre Website lässt sich im Chat bearbeiten, zum Beispiel über einen Telegram-Bot. Einen Text ändern, einen Blogbeitrag anlegen, ein Bild tauschen, einen Preis korrigieren – als Nachricht, nicht als CMS-Sitzung. Für viele Teams ist das der Unterschied zwischen „wir pflegen die Seite“ und „wir wollten das schon letztes Quartal ändern“.

Technisch funktioniert das, weil Astro-Inhalte in einem typisierten, mit Zod validierten Inhaltsmodell liegen – oder in einem Headless CMS mit API. Beides ist maschinell adressierbar: Ein Agent kann nur Felder füllen, die es gibt, in Formaten, die validieren. Das Schema ist damit zugleich das Leitplanken-System. Ein fehlerhafter Eingriff scheitert im Build, nicht auf der Live-Seite. Und jede Änderung landet als nachvollziehbarer Commit mit anschließendem Deploy – mit Historie, Review-Möglichkeit und Rollback.

Der interessante Punkt ist die Zielgruppe. Das passt für den Konzern mit Redaktionsteam genauso wie für die Einzelunternehmerin oder den Handwerksbetrieb, die nie ein CMS öffnen werden. Wer eine Sprachnachricht schicken kann, kann seine Website pflegen. Dass Chat-Agenten bei uns Tagesgeschäft sind und nicht Folienware, zeigt unser WhatsApp-KI-Agent – eine eigene Anwendung, die im echten Betrieb läuft.

Und die Grenzen, weil es sonst Marketing-Sprech wäre: Der Chat-Weg ersetzt kein Redaktionssystem für große Teams mit mehrstufigen Freigaben, er ergänzt es. Die redaktionelle Verantwortung bleibt bei Ihnen – ein Agent schlägt vor und schreibt, er entscheidet nicht. Strukturelle Änderungen, also neue Seitentypen, Layout und Navigation, bleiben Entwicklungsarbeit. Und der Umfang wird pro Projekt festgelegt: welche Felder, welche Collections, welche Freigabestufe. Ausführlich steht das auf Website per Chat pflegen.

Voraussetzung

Ein sauber definiertes Inhaltsmodell mit Schema. Genau das entsteht bei einer Migration ohnehin – deshalb ist der Zeitpunkt günstig und der Zusatzaufwand klein.

Beleg statt Ankündigung

Unser WhatsApp-KI-Agent läuft im Tagesgeschäft. Wir zeigen lieber eine laufende Anwendung als eine Roadmap.

Für wen sich das lohnt

Für Teams ohne Redaktionsroutine – und für alle, bei denen Änderungen bisher an der Hürde „erst einloggen“ gescheitert sind.

Lohnt sich der Umzug in Ihrem Fall?

Schicken Sie uns die URL und zwei Sätze zum eigentlichen Ärgernis. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung: was eine Migration realistisch kostet, was sie bringt – und ob wir Ihnen stattdessen raten würden, zu bleiben.

10 — Auf einen Blick

Astro-Migration auf einen Blick.

Die Kurzfassung dieser Seite in neun Zeilen – gedacht für alle, die das Ergebnis in ein Entscheidungspapier kopieren müssen, ohne den ganzen Text mitzuschicken.

Astro-Migration: Umfang, Dauer, Risiko und unsere Einschätzung.
DimensionWie es bei einer Migration zu Astro aussieht
Was tatsächlich umzieht Inhalte, URLs, Metadaten, interne Verlinkung und Weiterleitungen – also alles, was Ihre Sichtbarkeit trägt.
Was neu entsteht Layout, Komponenten, Navigation sowie Bild- und Font-Pipeline. Theme- und Page-Builder-Markup übernehmen wir bewusst nicht.
Realistische Dauer 3–5 Wochen für eine kleine Marketing-Website, 6–9 für eine Unternehmensseite, 8–14 für ein Magazin, ab 14 für mehrsprachige Bestände. Die Spanne im Detail.
Größter Aufwandstreiber Die Anzahl echter Vorlagen, nicht die Seitenzahl – dicht gefolgt vom Zustand der Altinhalte.
Größtes Risiko Vergessene Weiterleitungen und Texte, die beim Relaunch „aufgeräumt“ werden. Beides ist Planungsarbeit, kein Schicksal.
Redaktion danach Content Collections im Repository, ein Headless CMS oder Pflege per Chat. Die Wahl richtet sich nach Ihrem Redaktionsalltag, nicht nach der Technik.
Wann Astro nicht die Antwort ist Bei eingeloggten Anwendungen, wenn Checkout und Warenwirtschaft den Kern bilden, oder wenn Ihr Marketing Seiten selbst visuell bauen will.
Bindung an uns Repository, Hosting-Konten und Domain gehören Ihnen. Astro steht unter MIT-Lizenz, die Werkzeugkette ist Standard – jede andere Agentur kann übernehmen.
Unsere Einschätzung Migrieren Sie, wenn es eine benannte, wiederkehrende Beschwerde gibt – am besten zusammen mit einem Relaunch, der ohnehin ansteht. Für inhaltsgetriebene Websites halten wir Astro dann für die günstigere Dauerlösung, weil laufende Lizenz- und Wartungskosten wegfallen und die Pflege nicht länger an Entwicklerterminen hängt. Ohne Beschwerde raten wir ab. Und wenn Ihr Marketing seine Seiten selbst visuell baut, empfehlen wir Webflow – auch wenn wir an der Migration mehr verdient hätten.
11 — FAQ

Häufige Fragen zur Migration zu Astro.

Verlieren wir bei einer Migration zu Astro unsere Google-Rankings?

Nicht, wenn die Migration geplant ist. Sichtbarkeit geht bei Plattformwechseln fast immer aus vier Gründen verloren: fehlende oder pauschale Weiterleitungen, gekürzte Inhalte, verlorene Metadaten und ein Launch, den danach niemand beobachtet. Wir legen eine vollständige Redirect-Karte an, übernehmen Titel, Descriptions, Canonicals und hreflang unverändert, markieren vorher die Textpassagen, die Positionen tragen, und prüfen in den Wochen nach dem Umschalten die Search Console. Eine Garantie gibt niemand seriös – ein nachvollziehbares Verfahren schon.

Gibt es ein Tool, das WordPress automatisch in Astro umwandelt?

Nein. Es gibt Werkzeuge, die Inhalte exportieren und nach Markdown konvertieren, und Astro veröffentlicht offizielle Migrations-Guides – unter anderem für WordPress, Next.js, Gatsby, Hugo, Jekyll, Eleventy, NuxtJS, SvelteKit, Create React App, Docusaurus und VuePress. Die decken Inhalte und Projektstruktur ab, nicht Ihr Design. Die Präsentationsschicht wird in jedem Fall neu gebaut. Wer einen Ein-Klick-Umzug verspricht, meint entweder nur den Inhaltsexport oder rechnet den Neubau später nach.

Wie lange dauert eine Migration zu Astro?

Nach unserer Erfahrung: 3–5 Wochen für eine kleine Marketing-Website mit wenigen Vorlagen, 6–9 Wochen für eine klassische Unternehmensseite mit CMS, 8–14 Wochen für eine Content-Seite mit Magazin oder Blog und ab 14 Wochen für mehrsprachige oder stark gewachsene Bestände. Ein Headless-Umstieg, bei dem das Redaktionssystem bleibt, liegt bei 4–8 Wochen. Gemessen wird von der Freigabe des Inhaltsinventars bis zum Umschalttag. Die Variablen dahinter stehen in der Dauer-Tabelle.

Was kostet eine Migration zu Astro?

Den Rahmen bestimmen die Vorlagen-Konsolidierung, Menge und Zustand der zu übernehmenden Inhalte, die Integrationen und der Umfang des Redirect-Plans. Der Inhaltsumzug ist dabei selten der teure Teil – der Neubau der Oberfläche ist es. Deshalb weisen wir beides getrennt aus, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen. Welche Faktoren wie stark durchschlagen, haben wir unter Astro-Kosten offengelegt.

Können wir unser CMS behalten und trotzdem zu Astro wechseln?

Ja, und oft ist das der beste Weg. Astro ist CMS-agnostisch und bleibt die Präsentationsschicht. Wenn Ihr Redaktionsteam eingespielt ist, behalten Sie das Backend und tauschen nur die Auslieferung – bei WordPress heißt das Headless-Betrieb. Alternativ ziehen die Inhalte in ein Headless CMS oder direkt als Content Collections ins Repository. Welcher Weg passt, entscheidet Ihr Redaktionsalltag, nicht die Technik.

Was passiert mit unseren alten Bildern, PDFs und Kampagnen-URLs?

Sie stehen auf derselben Liste wie die Seiten. Bilder werden übernommen und in die Bildpipeline von Astro überführt, die Maße ableitet und damit Layout-Verschiebungen vermeidet. PDFs behalten in der Regel ihre Pfade, weil sie verlinkt und indexiert sind. Alte Kampagnen-URLs mit Query-String, Paginierungsseiten, Kategorie- und Tag-Archive sowie Feed-Adressen bekommen ebenfalls Weiterleitungsziele. Genau diese vergessenen Adressen sind der häufigste Grund für 404-Wellen nach einem Relaunch.

Können wir in Etappen migrieren, statt alles auf einmal umzuschalten?

Ja. Bei größeren Websites ist das oft der ruhigere Weg: Ein Bereich läuft zuerst auf Astro – häufig der Blog oder ein Sprachzweig –, der Rest bleibt vorerst im alten System. Ausgeliefert wird pfadweise über einen vorgelagerten Proxy, sodass für Besucher und Suchmaschinen genau eine Domain bestehen bleibt. Das kostet etwas mehr Aufsetzarbeit und senkt das Risiko deutlich. Ob es sich lohnt, hängt an Größe und Umsatzrelevanz der Seite.

Wann raten Sie von einer Migration ab?

Wenn die Beschwerde fehlt. Ist Ihre Seite schnell genug, arbeitet Ihr Team zufrieden und stimmen die Pflegekosten, dann ist ein Wechsel verbranntes Budget. Ebenso, wenn Ihr Marketing selbst visuell Seiten baut und das gut läuft – dann bleiben Sie bei Webflow, das bauen wir genauso gern. Und wenn das eigentliche Problem Inhalte oder Struktur sind, bringt ein SEO-Audit mehr als jeder Technologiewechsel.

„Wir haben über 4.000 Blogbeiträge. Gibt es während der Umstellung eine Downtime?“

Ihre alte Seite bleibt online, bis die neue freigegeben ist – der Neubau entsteht parallel auf einer Vorschau-Umgebung mit Ihren echten Inhalten. Der Umschalttag ist danach eine DNS- oder Proxy-Änderung, keine Abschaltung. Wir senken vorher die DNS-Laufzeit, legen den Wechsel in eine verkehrsarme Stunde und halten die alte Umgebung noch eine Weile erreichbar. Der Rollback-Plan steht schriftlich fest, bevor jemand etwas anfasst. Eine Null-Downtime-Garantie gibt Ihnen niemand seriös; eine Umgebung, die bis zur Freigabe weiterläuft, schon.

„Wie lange dauert es, bis sich die Rankings nach dem Umzug wieder eingependelt haben?“

Rechnen Sie in Wochen, nicht in Tagen. Suchmaschinen müssen die neuen Adressen crawlen, die Weiterleitungen auswerten und die Seiten neu bewerten – bei großen Beständen dauert allein das Nachcrawlen eine Weile. Schwankungen in den ersten Wochen sind normal und kein Alarmsignal, ein anhaltender Rückgang schon. Deshalb setzen wir das Beobachtungsfenster auf sechs bis acht Wochen nach dem Umschalten an und melden Sitemap sowie geänderte URLs zusätzlich über IndexNow, damit der Neuabgleich nicht auf den nächsten Crawl wartet.

„Macht ein Nischen-Framework es schwerer, Entwickler zu finden?“

Weniger, als es klingt. Eine Astro-Seite besteht aus HTML, CSS, TypeScript und Komponenten-Dateien; für die interaktiven Teile gibt es offizielle Integrationen für React, Preact, Svelte, Vue, SolidJS und Alpine.js. Wer eine dieser Bibliotheken kann, arbeitet nach kurzer Einarbeitung produktiv – anders als bei einem gewachsenen Theme mit eigener Template-Sprache und Plugin-Logik. Dazu kommt: Der Code liegt in Ihrem Repository unter MIT-Lizenz. Sie sind an keinen Anbieter gebunden, sondern an eine gängige Werkzeugkette.

„Was passiert, wenn Sie ausfallen oder wir uns trennen?“

Dann geht die Arbeit weiter, ohne uns. Das Repository gehört Ihnen ab dem ersten Commit, Hosting-Konten und Domain laufen auf Ihren Namen, und wir bauen keinen proprietären Zwischenschritt ein, den nur wir bedienen können. Zur Übergabe gehören eine Dokumentation der Inhaltsstruktur, der Deployment-Weg und eine Einweisung. Astro selbst steht unter MIT-Lizenz. Wir sind ein kleines Team und sagen das offen – deshalb legen wir Projekte so an, dass jede andere Agentur sie übernehmen kann.

„Wer haftet, wenn nach dem Launch etwas kaputt ist?“

Wir. Was wir gebaut haben, bringen wir in Ordnung – im Rahmen der vertraglich vereinbarten Gewährleistung und ohne Diskussion über Zuständigkeiten. Die Abnahme läuft gegen eine konkrete Liste: die Redirect-Karte, Seite für Seite geprüft, plus Metadaten und Formularwege. Was danach an neuen Wünschen kommt, ist Weiterentwicklung und wird als solche beauftragt. Der laufende Betrieb – Updates, Monitoring, kleine Änderungen – ist ein eigener Punkt: Support und Wartung.

„Können wir die Seite danach intern selbst weiterentwickeln?“

Ja, und das ist ausdrücklich vorgesehen. Ihr Team bekommt das Repository, eine Standard-Werkzeugkette ohne Sonderwege und eine Einführung in das Inhaltsmodell. Weil die Felder über ein Zod-Schema typisiert sind, ist die Struktur selbsterklärend und Fehler fallen schon im Build auf, nicht erst auf der Live-Seite. Ihre Entwickler übernehmen also nicht ein gewachsenes Rätsel, sondern ein dokumentiertes Modell. Wir bleiben für Wartung oder größere Ausbauten verfügbar – aber als Wahl, nicht als Zwang.

„Wir haben gerade erst viel Geld in unser aktuelles System gesteckt. Sollen wir das jetzt abschreiben?“

Nicht wegen uns. Frisch investiertes Budget ist ein guter Grund, mindestens einen Zyklus zu warten – vorausgesetzt, das System liefert. Was wir stattdessen vorschlagen: erst messen, was genau stört. Oft ist es nicht die Plattform, sondern eine überladene Startseite, ein Consent-Layer oder eine Struktur, die niemand mehr pflegt. Ein SEO-Audit oder eine Performance-Analyse kostet einen Bruchteil einer Migration und beantwortet die Frage, ob sich der Wechsel überhaupt lohnt.

„Wir sind in vier Sprachen unterwegs. Was macht das mit Aufwand und Zeitplan?“

Mehrsprachigkeit vervielfacht nicht die Vorlagen, aber alles andere: eigene URLs je Sprache, hreflang-Paare in beide Richtungen, eine Redirect-Karte pro Sprachzweig, Sprachumschalter mit korrekten Zielen und Übersetzungen, deren Stand oft auseinanderläuft. Dazu kommen mehr Freigabewege, weil selten eine Person alle Sprachen verantwortet. Realistisch liegen solche Projekte bei 14 Wochen aufwärts. Der ruhigere Weg ist häufig, einen Sprachzweig zuerst umzuziehen und die übrigen in Wellen nachzuziehen.

„Wir betreiben einen Shop mit ein paar hundert Artikeln. Geht das überhaupt?“

Es kommt darauf an, wo der Schwerpunkt liegt. Astro ist die Präsentationsschicht – Kategorie-, Produkt- und Inhaltsseiten lassen sich damit sehr gut ausliefern, während Warenkorb, Checkout, Zahlungen und Warenwirtschaft in einem spezialisierten System bleiben oder headless angebunden werden. Wenn Ihr Geschäft aber im Wesentlichen aus Checkout, Lager und Kundenkonten besteht und die Inhalte nur Beiwerk sind, spricht das eher gegen eine Migration. Diesen Fall sagen wir Ihnen im Erstgespräch, bevor Aufwand entsteht.

„Wie viel Zeit müssen wir selbst einplanen?“

Ehrlicherweise mehr, als die meisten erwarten: ein bis drei Stunden pro Woche für Rückfragen und Freigaben, dazu zwei größere Blöcke – die Entscheidung über die Abschaltliste und die Abnahme gegen die Redirect-Karte. Außerdem brauchen wir Zugänge zu Hosting, Domain, Analytics und Search Console. Der häufigste Grund für Verzug ist nicht die Technik, sondern eine offene Freigabe. Deshalb benennen wir zu Beginn genau eine Person auf Ihrer Seite, die entscheiden darf – ein Gremium reicht nicht.

„Können wir die Inhalte gleich neu schreiben, wenn wir schon umziehen?“

Bei Seiten ohne Rankings gern – da ist die Migration der beste Moment dafür. Bei Seiten, die Positionen tragen, raten wir davon ab, beides im selben Schritt zu tun. Wenn Umzug und Textarbeit gleichzeitig passieren und die Sichtbarkeit danach fällt, weiß niemand, woran es lag: an der Weiterleitung, am neuen Text oder am Layout. Wir ziehen deshalb erst eins zu eins um, messen sechs bis acht Wochen und machen die inhaltliche Überarbeitung als eigene Welle danach.

„Unsere Rechtsabteilung fragt nach DSGVO, Hosting-Standort und Auftragsverarbeitung.“

Berechtigte Frage – und Astro allein beantwortet sie nicht. Was hilft: Statisch ausgelieferte Seiten brauchen kein öffentlich erreichbares Backend und kein Plugin-Ökosystem, das unbemerkt Drittanbieter nachlädt. Das Hosting können Sie in der EU wählen, das Repository liegt bei Ihnen. Was Arbeit bleibt: Formulare, Analytics, Schriftarten, eingebettete Videos und Consent-Verwaltung. Wir dokumentieren die Datenflüsse der neuen Seite, damit Ihr Datenschutzbeauftragter etwas Prüfbares in der Hand hat statt einer Vermutung.

Ist Astro kostenlos?

Ja. Astro ist freie Open-Source-Software unter MIT-Lizenz, es fallen keine Lizenzgebühren an – auch nicht pro Seite, Nutzer oder Umsatz. Kosten entstehen für Entwicklung, Hosting und, falls Sie eines nutzen, für Ihr CMS. Genau das ist einer der Gründe, aus denen Teams die laufenden Kosten senken.

Wer steckt hinter Astro?

Astro ist ein Open-Source-Projekt, das öffentlich auf GitHub im withastro-Repository entwickelt wird. Die Lizenzdatei nennt MIT-Lizenz und Copyright (c) 2021 Fred K. Schott. Der Code ist einsehbar, forkbar und nicht an eine Plattform gebunden – anders als bei einer geschlossenen Website-Plattform.

Braucht Astro einen Server?

Standardmäßig nicht: Astro rendert Ihre Seiten beim Build vor und liefert statisches HTML aus, das jedes Static-Hosting oder CDN ausliefern kann. Erst wenn einzelne Routen zur Laufzeit gerendert werden sollen, braucht es einen Adapter für die Ziel-Laufzeit – offiziell etwa für Node, Vercel und Cloudflare.

Kann Astro einen Blog?

Ja, das ist der Standardfall. Beiträge liegen als Markdown oder MDX in Content Collections mit einem Zod-Schema, das jedes Feld validiert. Übersichts-, Kategorie- und Autorenseiten entstehen daraus automatisch, ebenso Feeds und Sitemap. Alternativ kommen die Beiträge aus einem Headless CMS.

Ist Astro gut für SEO?

Die Voraussetzungen sind gut: Server-gerendertes HTML als Standard, volle Kontrolle über Titel, Descriptions, Canonicals und strukturierte Daten, kein Client-JavaScript, solange keins angefordert wird. Ranking macht das aber nicht die Technik, sondern Inhalt, Struktur und interne Verlinkung. Astro nimmt Ihnen nur die technischen Ausreden.

Welche Astro-Version setzen Sie ein?

Wir bauen auf der aktuellen Astro-7-Linie. Astro folgt Semantic Versioning, und für genau eine vorherige Major-Version gibt es erweiterte Wartung mit Sicherheits-Fixes. Deshalb gehört ein geplanter Upgrade-Pfad bei uns zum Projekt und nicht in die Kategorie „irgendwann mal“.

Migration im Kopf? Erst prüfen, dann bauen.

Schildern Sie Ihre Ausgangslage in drei Sätzen – Plattform, Seitenzahl, Ärgernis. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung zu Aufwand, Risiko und Nutzen. In der Regel innerhalb von 24 Stunden.

— Kontakt

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Kurz beschreiben, worauf Ihre Seite heute läuft und was Sie stört – wir melden uns mit einer Ersteinschätzung, inklusive der Frage, ob sich der Wechsel überhaupt lohnt.

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