Migration · Framer → Astro

Von Framer zu Astro – wenn die Seite aus dem Werkzeug herauswächst.

Framer zu Astro lohnt sich erst, wenn die Seite aus dem Werkzeug herauswächst: wachsendes Inhaltsarchiv, Inhalte in Versionskontrolle, serverseitige Logik. Diese Seite zeigt, wann sich der Umzug rechnet – und was aus Ihren Animationen wird.

Kein Import, sondern Neuaufbau

Astro dokumentiert Migrationsleitfäden für eine Reihe von Frameworks – Framer ist nicht darunter. Das Design wird in Astro neu gebaut; Inhalte, URLs und SEO-Daten wandern mit.

Motion wird kuratiert, nicht kopiert

Jede Animation kommt ins Inventar und wird einzeln entschieden: übernehmen, vereinfachen oder weglassen. Pixelgleiche Reproduktion versprechen wir nicht.

Gemessen statt behauptet

Core Web Vitals vor und nach dem Umzug – mit Ihren eigenen Felddaten aus Ihrem Projekt, nicht mit fremden Benchmarks.

00 — Eigene Apps

Sehen Sie selbst, was wir bauen.

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Projekt im Kopf?

Beschreiben Sie es in drei Sätzen – Sie bekommen eine ehrliche Ersteinschätzung, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Auf einen Blick

Framer ist nicht das Problem.

  • Die Frage ist
  • Ob Ihre Website noch das ist
  • Wofür Framer gebaut wurde: ein design-getriebener Auftritt mit überschaubarer Inhaltsmenge
  • Der ohne Entwicklerin oder Entwickler gepflegt wird

Der Wechsel lohnt sich

  • Wenn das Inhaltsvolumen wächst
  • Inhalte in die Versionskontrolle sollen
  • Integrationen und serverseitige Logik dazukommen
  • Lokalisierung in mehrere Märkte ansteht oder ein Performance-Budget durchgesetzt werden muss

Bleiben ist oft die richtige Antwort

  • – bei jungen Seiten, bei Marken, deren Wirkung an Motion Design hängt, ohne Entwickler im Team und bei kleinem Inhaltsumfang.
  • Wir sagen das auch, wenn es uns ein Projekt kostet.

Der Weg ist Neuaufbau.

  • Es gibt keinen Import, der ein Framer-Projekt in ein wartbares Astro-Repository überführt.
  • Design und Motion werden neu implementiert, Inhalte und URL-Struktur werden übernommen.

Danach

Lieber direkt sprechen?

Ein kurzes Gespräch klärt Umfang, Aufwand und ob wir zueinander passen.

01 — Die Entscheidung

Wechseln oder bleiben – die ehrliche Version.

Wir bauen mit Astro und wir bauen mit Webflow. Deshalb müssen wir Ihnen keinen Umzug verkaufen. Die folgenden zwei Spalten benutzen wir im Erstgespräch selbst: Wenn Ihre Situation überwiegend rechts steht, raten wir vom Wechsel ab.

Zu Astro wechseln, wenn …

Diese Punkte sind keine Geschmacksfragen. Sie beschreiben Grenzen, an die ein visueller Baukasten irgendwann stößt.

  • Das Inhaltsarchiv wächst. Das Framer-CMS ist für überschaubare Inhaltsmengen gedacht, nicht für ein großes redaktionelles Archiv mit Kategorien, Autorenprofilen und Jahren an Beiträgen.
  • Inhalte sollen in die Versionskontrolle. Mit Historie, Review vor dem Publizieren und der Möglichkeit, eine unglückliche Änderung mit einem Befehl zurückzunehmen.
  • Es kommt Serverseitiges dazu. Formularverarbeitung mit eigener Logik, Preise oder Verfügbarkeiten aus einem anderen System, geschützte Bereiche, personalisierte Fragmente.
  • Lokalisierung wird ernst. Nicht zwei Sprachen als Kür, sondern mehrere Märkte mit eigener Redaktion, eigenen Rechtsseiten und eigener URL-Struktur.
  • Sie betreiben mehrere Websites. Plattformkosten fallen je Website an. Bei einer Seite fällt das nicht auf, bei einem Portfolio aus Marken- und Kampagnenseiten schon.
  • Sie brauchen Kontrolle über das Markup. Strukturierte Daten, Bildpipeline, Third-Party-Skripte, ein Performance-Budget, das jemand tatsächlich durchsetzt – das setzt Zugriff auf die Auslieferung voraus.

Bei Framer bleiben, wenn …

Ein Umzug, der keinen dieser Punkte auflöst, kostet Geld und Zeit und bringt Ihnen nichts. Dann ist die ehrliche Empfehlung: bleiben.

  • Die Seite jung ist und sich noch alle paar Wochen grundlegend ändert. In dieser Phase schlägt Geschwindigkeit im Design jede Architektur.
  • Motion zur Marke gehört. Wenn Bewegung nicht Dekoration ist, sondern die Wirkung trägt, zahlt sich das Werkzeug aus, das genau dafür gebaut wurde.
  • Niemand im Team entwickelt und auch niemand dazukommen soll. Ein Repository ohne Menschen, die es pflegen, ist kein Fortschritt, sondern eine neue Abhängigkeit.
  • Der Inhaltsumfang klein bleibt: eine Handvoll Seiten, gelegentlich ein Beitrag, keine Redaktionsplanung.
  • Das Team im Editor produktiv ist und die einzige Beschwerde „könnte schneller laden" lautet. Bilder, Schriften und Skripte lassen sich häufig auch innerhalb der Plattform in Ordnung bringen.
  • Der eigentliche Wunsch ein Redesign ist. Ein neues Design ist keine Technologiefrage. Wer nur anders aussehen will, braucht keinen Stackwechsel.

Unsicher beim Stack?

Wir sagen es auch, wenn ein anderes Werkzeug besser zu Ihrem Projekt passt.

02 — Die Auslöser

Woran Teams merken, dass sie herausgewachsen sind.

Kein Team wechselt die Plattform, weil ein Framework schneller ist. Gewechselt wird, wenn dieselbe Reibung zum dritten Mal auftritt. Das sind die sechs Auslöser, mit denen Framer-Nutzer tatsächlich bei uns ankommen:

Das Archiv wächst schneller als geplant

Aus „wir schreiben gelegentlich etwas" sind zweihundert Beiträge geworden, dazu Kategorien, Autorenprofile, verwandte Artikel und Filter. Ein CMS, das für die schlanke Marketing-Site gedacht war, wird an dieser Stelle zur Grenze – nicht wegen eines Fehlers, sondern weil es für etwas anderes gebaut wurde.

Inhalte ohne Historie

Jemand hat eine Preisangabe geändert, niemand weiß wann und warum, und die alte Fassung ist weg. Sobald Inhalte geschäftskritisch werden, wollen Teams dasselbe wie beim Code: Diff, Review, Rollback. Genau das leistet ein Content-Modell im Repository.

Jede Integration wird zum Workaround

Das CRM soll das Formular bekommen, die Preise kommen aus dem ERP, der Kalender aus einem Buchungssystem. Was serverseitig zwei Zeilen wären, wird im Baukasten zu eingebettetem Fremd-JavaScript – und jedes davon kostet Ladezeit und Datenschutz-Erklärung.

Lokalisierung wird Handarbeit

Zwei Sprachen laufen noch nebenher. Bei fünf Märkten mit eigener Redaktion, eigenen Rechtstexten und marktspezifischen Landingpages brauchen Sie ein Inhaltsmodell, das Übersetzungen als Struktur kennt – nicht als Kopie einer Seite.

Die Plattformkosten summieren sich

Eine Website mit Plattformgebühr ist unauffällig. Ein Portfolio aus Marken-, Produkt- und Kampagnenseiten ist eine wiederkehrende Position im Budget, die mit jeder neuen Landingpage wächst. Eine statisch ausgelieferte Astro-Site liegt dagegen auf Hosting, das häufig in den kostenfreien Stufen der Anbieter bleibt.

Kein Zugriff auf das Markup

Sie brauchen ein bestimmtes Schema-Markup, ein anderes Bildformat, eine andere Ladereihenfolge oder wollen ein Skript loswerden, das Ihre Core Web Vitals drückt. Ein visueller Builder abstrahiert genau diese Ebene weg – das ist sein Zweck und in dieser Situation Ihr Problem.

Projekt im Kopf?

Beschreiben Sie es in drei Sätzen – Sie bekommen eine ehrliche Ersteinschätzung, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

03 — Was mitkommt

Was beim Umzug mitkommt – und was neu entsteht.

Die wichtigste Erwartung vorweg: Es gibt keinen Knopf, der ein Framer-Projekt in ein Astro-Repository verwandelt. Manches wandert als Daten, manches als Vorlage, manches wird ersetzt. Diese Tabelle sagt für jeden Bestandteil, was tatsächlich passiert.

Einschätzung aus unserer Projektpraxis. Was in Ihrem Fall wie viel Aufwand bedeutet, klären wir vor dem Angebot – nicht auf der Schlussrechnung.
BestandteilKommt es mit?Was das praktisch heißt
Design: Layout, Typografie, Farben, Raster Als Vorlage, nicht als Datei Ihr Design bleibt erhalten, Ihre Framer-Datei nicht. Wir leiten aus dem bestehenden Auftritt ein Komponenten- und Token-System ab und bauen es in Astro nach. Das Ergebnis sieht aus wie Ihre Marke – und ist danach in Code beschrieben statt in einer Oberfläche.
Motion und Interaktionen Teilweise, bewusst neu gebaut Wir inventarisieren jede Bewegung und entscheiden pro Effekt: übernehmen, vereinfachen, weglassen. Seitenübergänge löst Astro mit den eingebauten View Transitions, Kleinteiliges läuft über CSS, alles Übrige wird zur Insel mit JavaScript. Details im Abschnitt weiter unten.
CMS-Inhalte, Beiträge, Sammlungen Ja, als strukturierte Daten Einträge werden ausgelesen und in ein Content-Modell überführt: Content Collections mit Zod-Schema oder ein Headless CMS. Feldnamen, Slugs und Datumsangaben bleiben stabil – das ist die Voraussetzung dafür, dass die URLs gleich bleiben.
Formulare Nein – sie werden neu angeschlossen Die Formularverarbeitung gehört zur Plattform und bleibt dort zurück. In Astro bekommt das Formular ein Ziel: eine serverseitig gerenderte Route mit Adapter für Ihre Laufzeit oder ein externer Dienst. Spam-Schutz, Double-Opt-in und DSGVO-konformer Versand werden dabei neu festgelegt.
SEO-Einstellungen: Titles, Descriptions, OG-Bilder Ja, als Inhalt übernommen Was heute pro Seite in der Plattform gepflegt wird, wird zu Feldern im Content-Modell – validiert, damit kein Title leer bleibt. OG-Bilder werden dabei zu einem Feld wie jedes andere, statt in einer Oberfläche zu hängen.
URLs, Weiterleitungen, Sitemap, robots.txt Ja – und das ist der kritische Teil Vor dem Umzug ziehen wir alle indexierten URLs und bauen daraus eine vollständige 301-Liste. Sitemap und robots.txt entstehen im Build neu. Getestet wird vor dem Go-live, nicht danach.
Hosting, Domain, Plattformabo Nein – und genau das ist oft der Punkt Der Build erzeugt statisches HTML, das auf nahezu jedem Hosting liegen kann; nur für serverseitig gerenderte Routen kommt ein Adapter für Node, Vercel oder Cloudflare dazu. Domain, Repository und Hosting-Account laufen danach auf Ihren Namen.

Lieber direkt sprechen?

Ein kurzes Gespräch klärt Umfang, Aufwand und ob wir zueinander passen.

04 — Ablauf

So läuft der Umzug von Framer zu Astro.

Sechs Phasen mit jeweils einem Ergebnis, das Sie prüfen können. Phase eins darf mit „bleiben Sie bei Framer" enden – das ist ein legitimes Ergebnis und keine gescheiterte Akquise.

Inventar und ehrliche Entscheidung

Wir nehmen auf, was existiert: Seiten, Vorlagen, CMS-Sammlungen, Formulare, eingebundene Dienste, Sprachversionen – und ein separates Inventar aller Animationen. Daraus entsteht eine Empfehlung mit Aufwandsrahmen. Wenn der Umzug Ihnen nichts bringt, steht das an dieser Stelle so im Dokument.

Messung vor dem Umzug

Wir sichern den Ist-Zustand: Lighthouse-Werte, Core Web Vitals aus Ihren Felddaten, die Liste der indexierten URLs, aktuelle Rankings und Conversion-Zahlen. Ohne diese Basis lässt sich hinterher nicht belegen, ob der Umzug etwas gebracht hat – und wir behaupten nichts, was wir nicht messen können.

Content-Modell und CMS-Entscheidung

Welche Inhalte werden Collections, welche Felder braucht jedes Schema, wer pflegt sie wie oft? Erst danach steht fest, ob Markdown im Repository genügt oder ein Headless CMS dazukommt. Diese Entscheidung fällt vor dem ersten Commit, nicht nach dem Launch.

Neuaufbau in Astro

Layouts, Komponenten, Design-Tokens, Bildpipeline, Routen und Sprachversionen. Standardmäßig entfernt Astro sämtliches Client-JavaScript aus Komponenten – Interaktivität kommt gezielt pro Komponente zurück. Sie sehen früh eine begehbare Staging-Version, nicht erst am Ende ein fertiges Ergebnis.

Motion gezielt zurückbringen

Aus dem Motion-Inventar wird eine Umsetzungsliste: Seitenübergänge über die eingebauten View Transitions, Zustands- und Hover-Bewegung in CSS, aufwendige Effekte als Insel mit eigenem Ladezeitpunkt. Jeder Effekt, der JavaScript kostet, muss begründen, warum er es wert ist.

Launch mit Redirect-Netz und Nachmessung

Weiterleitungen scharf schalten, Domain umziehen, Sitemap einreichen, Monitoring aktivieren. Danach beobachten wir Indexierung, Rankings und Core Web Vitals mehrere Wochen und korrigieren nach. Der Vergleich mit den Werten aus Phase zwei ist Ihr Beleg – nicht unsere Behauptung.

Unsicher beim Stack?

Wir sagen es auch, wenn ein anderes Werkzeug besser zu Ihrem Projekt passt.

05 — Motion

Was aus Ihren Animationen wird.

Das ist die Frage, an der jedes Framer-Projekt hängt – und die Frage, die in den vorhandenen Vergleichsartikeln im Netz übersprungen wird. Hier die vollständige Antwort.

Framer ist unter anderem deshalb beliebt, weil Bewegung dort kein Sonderfall ist: Übergänge, Scroll-Effekte und Hover-Zustände entstehen im Editor. Wenn Sie zu Astro wechseln, geht diese Ebene nicht verloren – aber sie wird von einer Einstellung zu einer Entscheidung. Das ist der eigentliche Unterschied, und wir sagen ihn vorher.

Erstens: das Motion-Inventar

Bevor irgendetwas gebaut wird, gehen wir Ihre Seite durch und schreiben jede Bewegung auf: Seitenübergang beim Navigieren, Einblenden beim Scrollen, Hover auf Karten, Zähler, Parallax im Hero, Slider, Cursor-Effekte. Danach bekommt jeder Eintrag eine von drei Markierungen. Trägt die Marke – wird sorgfältig nachgebaut. Nützlich – wird in einfacherer Form übernommen. Dekoration – fällt weg. Erfahrungsgemäß landet der größte Teil einer typischen Marketing-Site in den letzten beiden Kategorien, und niemandem fehlt hinterher etwas. Die Punkte in der ersten Kategorie sind der Grund, warum wir manchen Kunden vom Wechsel abraten.

Zweitens: Seitenübergänge kann Astro von Haus aus

Für Bewegung zwischen zwei Seiten braucht es kein Zusatzpaket. View Transitions sind in Astro eingebaut, der <ClientRouter /> ist laut Dokumentation „a built-in, lightweight component to enable client-side routing". Damit lassen sich weiche Übergänge und fortbestehende Elemente zwischen Seiten umsetzen – das Gefühl von Kontinuität, das eine Framer-Site oft ausmacht. Wichtig ist die Voreinstellung: Der Router ist ein Opt-in. Ohne ihn navigiert jede Seite als ganz normaler Full-Page-Load, ohne Router-JavaScript. Sie entscheiden also bewusst, ob Ihnen dieser Effekt den Client-Code wert ist.

Drittens: das meiste braucht gar kein JavaScript

Hover-Zustände, Fokus-Stile, sanfte Farb- und Größenwechsel, Ein- und Ausklappen, Sticky-Verhalten und selbst viele Scroll-gebundene Effekte lassen sich heute in CSS lösen. Genau das passt zur Architektur: Astro entfernt standardmäßig sämtliches Client-seitige JavaScript aus Komponenten. Eine Bewegung, die in CSS läuft, kostet Sie dieses Budget nicht. Dazu gehört auch der Respekt vor prefers-reduced-motion – auf Seiten, die aus Baukästen kommen, ist das oft der erste echte Barrierefreiheits-Gewinn nach dem Umzug.

Viertens: aufwendige Effekte werden zu Inseln

Was wirklich JavaScript braucht – ein interaktiver Konfigurator, eine aufwendige Timeline, ein Canvas-Effekt – wird zu einer Insel: eine interaktive Komponente auf einer ansonsten statischen HTML-Seite, hydratisiert über eine client:*-Direktive. Der Ladezeitpunkt ist dabei Teil der Gestaltung: client:load für das, was sofort reagieren muss, client:idle für Unkritisches, client:visible für alles, was ohnehin erst beim Hineinscrollen gebraucht wird. Für Scroll-Animationen ist Letzteres der Normalfall – der Effekt bringt seinen Code genau dann mit, wenn er sichtbar wird, und nicht beim ersten Seitenaufruf.

Und das Versprechen, das wir nicht geben

Wir sagen nicht zu, dass jede Animation nach dem Umzug pixel- und millisekundengleich aussieht. Ein visueller Builder und handgeschriebener Code kommen an manchen Stellen zu unterschiedlichen Kurven, und der ehrliche Weg ist, das vorher zu sagen statt hinterher zu erklären. Was wir zusagen: ein vollständiges Inventar vor dem Angebot, eine Entscheidung pro Effekt gemeinsam mit Ihnen, und ein Performance-Budget, an dem sich jede Bewegung messen lassen muss. Falls beim Durchgehen dieser Liste herauskommt, dass Ihre Marke im Wesentlichen aus Bewegung besteht, ist das ein starkes Argument dafür, bei Framer zu bleiben – und Sie bekommen es von uns zu hören, bevor Sie ein Angebot unterschreiben.

Eingebaut in Astro

View Transitions über den ClientRouter, ausdrücklich als Opt-in. Ohne ihn bleibt es beim klassischen Seitenaufbau.

Kosten von Bewegung

Jede Insel bringt Client-JavaScript mit. Deshalb gehört zu jedem Effekt ein Ladezeitpunkt – client:load, client:idle oder client:visible.

Belegt wird gemessen

Wenn wir über Tempo sprechen, sprechen wir über Ihre Werte vor und nach dem Umzug. Fremde Benchmarks nutzen Ihnen nichts – mehr dazu unter Astro Performance.

Projekt im Kopf?

Beschreiben Sie es in drei Sätzen – Sie bekommen eine ehrliche Ersteinschätzung, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

06 — Nach dem Umzug

Wer pflegt die Seite, wenn der Editor weg ist?

Das ist der zweite echte Einwand gegen den Wechsel – und der wichtigste. Wer sich für Framer entschieden hat, hat sich meistens auch dafür entschieden, keine Entwicklerin für einen Absatz zu brauchen. Diese Erwartung muss nach dem Umzug bestehen bleiben.

Der klassische Weg ist ein CMS für Astro: Inhalte liegen in Content Collections im Repository oder in einem Headless CMS, Ihr Team pflegt in Masken, ein Speichern löst Build und Deploy aus. Für Teams mit Redaktion ist das die richtige Antwort. Für die Solo-Gründerin, die zweimal im Quartal einen Preis korrigiert, ist ein Redaktionssystem allerdings Overhead – ein weiteres Login, eine weitere monatliche Rechnung, eine weitere Oberfläche, die niemand öffnet.

Der moderne KI-Stack: die Website im Chat pflegen

Wir bauen deshalb nicht nur mit Astro, sondern setzen einen modernen KI-Stack obendrauf. Konkret: Sie ändern Ihre Website im Chat – zum Beispiel über einen Telegram-Bot. Einen Absatz umformulieren, einen Blogbeitrag anlegen, ein Bild tauschen, einen Preis korrigieren: als Nachricht, nicht als CMS-Sitzung. Für viele Framer-Umsteiger ist das der Punkt, an dem der Wechsel überhaupt erst zumutbar wird, weil die Bequemlichkeit des Editors nicht gegen eine Kommandozeile eingetauscht wird.

Technisch funktioniert das, weil Astro-Inhalte in einem typisierten, schema-validierten Content-Modell liegen. Das Zod-Schema in src/content.config.ts beschreibt, welche Felder es gibt und welchen Typ sie haben – und ist damit zugleich das Leitplanken-System für einen Agenten: Er kann nur Felder füllen, die existieren, in Formaten, die validieren. Ein fehlerhafter Eingriff scheitert im Build, nicht auf der Live-Seite. Jede Änderung läuft über einen nachvollziehbaren Commit und einen Deploy – mit Historie, Review-Möglichkeit und Rollback. Dasselbe gilt, wenn Ihre Inhalte in einem Headless CMS mit API liegen.

Das ist bei uns kein Konzeptpapier: Wir betreiben bereits einen WhatsApp-KI-Agenten im Tagesgeschäft. Chat-Agenten sind hier gelebte Praxis und nicht Folienware – deshalb können wir seriös darüber sprechen, was sie leisten und was nicht.

Und die Grenzen, damit daraus kein Marketing-Sprech wird: Der Chat-Weg ersetzt kein Redaktionssystem für große Teams mit mehrstufigen Freigaben – er ergänzt es. Die redaktionelle Verantwortung bleibt bei Ihnen; ein Agent schlägt vor und schreibt, er entscheidet nicht. Strukturelle Änderungen – neue Seitentypen, neues Layout, neue Navigation – bleiben Entwicklungsarbeit. Und der Umfang wird pro Projekt festgelegt: welche Felder, welche Collections, welche Freigabestufe. Wie das im Detail aussieht, steht auf der Seite Website per Chat pflegen. Es funktioniert für Konzerne mit Redaktionsteam genauso wie für Einzelunternehmer und KMU, die nie ein CMS öffnen werden.

Lieber direkt sprechen?

Ein kurzes Gespräch klärt Umfang, Aufwand und ob wir zueinander passen.

07 — Zeitrahmen

Wie lange dauert der Umzug?

Preise stehen nicht auf dieser Seite, Zeiträume schon. Die folgenden Spannen sind unsere Erfahrungswerte für unsere Arbeitsweise – gerechnet ab freigegebenem Inventar bis zum Go-live. Was sie verschiebt, steht rechts daneben. Wir nennen diese Variablen lieber vorher als in der Statusrunde in Woche fünf.

  • Kompakter Auftritt: 3 bis 5 Wochen – Bis etwa zehn Seiten aus drei bis fünf Vorlagen, eine kleine CMS-Sammlung, Motion überwiegend in den Kategorien „nützlich" und „Dekoration". Das ist der typische Startup- und Produktauftritt, mit dem Framer-Kunden bei uns ankommen.
  • Gewachsener Auftritt mit Archiv: 6 bis 10 Wochen – Zwanzig bis hundert Seiten, mehrere Sammlungen mit Verweisen untereinander, ein Headless CMS mit Rollen und Einweisung, zwei Sprachen, ein bis zwei Integrationen. Der größere Teil der Zeit steckt hier nicht im Bauen, sondern in der Inhaltsmigration und den Kontrollen danach.
  • Mehrere Märkte, viel Bewegung, echte Systemanbindung: ab 10 Wochen – Drei oder mehr Sprachen mit eigener Redaktion, serverseitige Routen für CRM, Buchung oder Preise, dazu Effekte, die im Inventar ausdrücklich als markentragend markiert sind. Solche Vorhaben planen wir in Ausbaustufen und gehen mit dem tragenden Teil zuerst live.
  • Davor: 1 bis 2 Wochen Vorlauf – Inventar, Motion-Inventar, Messung des Ist-Zustands und die Entscheidung selbst liegen vor diesen Spannen. Diese Phase darf mit „bleiben Sie bei Framer" enden – dann war sie trotzdem ihr Geld wert.
  • Danach: 8 bis 12 Wochen Beobachtung – So lange schauen wir nach dem Go-live auf Indexierung, Positionen und Core Web Vitals und korrigieren nach. Dass sich nach einem Relaunch einige Wochen lang etwas bewegt, ist normal – deshalb ist dieses Fenster eingeplant und nicht optional. Ein Versprechen auf gleichbleibende Positionen geben wir nicht.

Was die Spanne am stärksten bewegt

Die Anzahl unterschiedlicher Vorlagen, nicht die Anzahl der Seiten. Fünfzig Seiten aus vier Vorlagen sind schneller fertig als zwölf Seiten, von denen jede anders aufgebaut ist.

Inhalte migrieren oder neu schreiben

Übernehmen ist Fleißarbeit mit klarem Ende. Neu schreiben oder neu strukturieren ist ein eigenes Projekt und verlängert die Spanne deutlich. Wir trennen beides im Angebot, damit die Entscheidung Ihnen gehört.

CMS, Sprachen, Integrationen

Ein Headless CMS statt Markdown kostet ein bis drei Wochen für Modellierung, Rollen und Einweisung. Jede weitere Sprache mit eigener Redaktion und jede serverseitig angebundene Fremdsoftware kommt oben drauf.

Der Motion-Anteil

Entscheidend ist, wie viele Effekte im Inventar als markentragend markiert sind. Diese Liste legen Sie mit fest – sie ist der einzige Zeittreiber, den Sie unmittelbar in der Hand haben.

Ihre Freigabezyklen

Der häufigste stille Verzögerer. Kommen Rückmeldungen gebündelt einmal pro Woche, verlängert das eine sechswöchige Umsetzung erfahrungsgemäß um zwei bis drei Wochen. Deshalb stehen Freigabetermine bei uns im Zeitplan und nicht im Kleingedruckten.

Zugänge und Lizenzen

Klein, aber terminkritisch: DNS-Zugriff, Analytics-Konto und die Frage, ob die verwendeten Schriften auch außerhalb der Plattform lizenziert sind. Das klären wir in Phase eins, damit es nicht in der Woche vor dem Go-live auffällt.

Lohnt sich der Wechsel in Ihrem Fall?

Schicken Sie uns die URL Ihrer Framer-Seite und drei Sätze zum Anlass: Inhaltsmenge, geplante Integrationen, wer die Seite pflegt. Sie bekommen eine Einschätzung mit Aufwandsrahmen – und die klare Aussage, wenn Bleiben die bessere Entscheidung ist.

08 — Auf einen Blick

Framer und Astro auf einen Blick.

Die Kurzfassung dieser Seite in einer Tabelle – gedacht zum Weiterleiten an alle, die mitentscheiden, aber nicht die ganze Seite lesen werden. Die letzte Zeile ist keine Zusammenfassung, sondern unsere Meinung.

Vergleich aus unserer Projektpraxis, nicht aus einem Datenblatt. Wir bauen mit Astro und mit Webflow – ein Umzug muss sich für Sie rechnen, nicht für uns.
Worum es gehtFramerAstro, von uns gebaut
Inhaltspflege ohne Entwickler Kernstärke. Visueller Editor, Veröffentlichen per Klick, im Alltag kommt das Wort Deploy nicht vor. Über CMS-Masken oder Markdown im Repository – und auf Wunsch per Chat, etwa über einen Telegram-Bot. Einmal eingerichtet, danach ohne Entwickler nutzbar.
Motion und Interaktion Im Editor gebaut, ohne Code, mit sehr feiner Kontrolle über Kurven und Auslöser. Neu implementiert: Seitenübergänge über die eingebauten View Transitions, das meiste in CSS, aufwendige Effekte als Insel mit eigenem Ladezeitpunkt.
Inhaltsmodell und Archivgröße Für überschaubare Sammlungen gedacht. Bei einem großen redaktionellen Archiv wird es eng. Content Collections mit Zod-Schema und eingebautem Caching, ausdrücklich für tausende Einträge gedacht – oder ein Headless CMS.
Historie und Rücknahme von Inhalten Inhalte liegen nicht in einer Git-Historie; wer wann was geändert hat, ist schwer nachzuvollziehen. Jede Änderung ist ein Commit: Diff, Review vor dem Veröffentlichen, Rücknahme mit einem Befehl.
Serverseitige Logik und Integrationen Über Embeds, externe Dienste und eingebettetes Fremd-JavaScript. Pro Route wählbar: statisch vorgerendert oder serverseitig gerendert, mit Adapter für Node, Vercel oder Cloudflare.
Kontrolle über die Auslieferung Die Plattform bestimmt Markup, Bildformate und Skript-Reihenfolge. Das ist ihr Zweck, nicht ihr Fehler. Markup, Bildpipeline, strukturierte Daten und Ladestrategie liegen in Ihrem Repository und sind einzeln änderbar.
Betriebsmodell und Abhängigkeit Plattformgebühr je Website, Betrieb inklusive, sehr wenig eigener Betriebsaufwand. Hosting frei wählbar, statisches HTML bleibt oft in den kostenfreien Stufen – dafür brauchen Sie jemanden, der das Repository pflegt.
Zeit bis zur ersten Live-Seite Stunden bis Tage. Dieser Vorsprung ist real und wird in Vergleichen selten fair erwähnt. Wochen. Der Aufwand steckt in Inventar, Content-Modell und Redirects – die Spannen stehen im Abschnitt Zeitrahmen.
Unsere Einschätzung Bleiben Sie, solange Ihr Auftritt design-getrieben und überschaubar ist und ohne Entwickler gepflegt werden soll. Framer ist dann kein Kompromiss, sondern die effizientere Lösung. Wechseln Sie, sobald zwei der Zeilen darüber gleichzeitig weh tun – meistens Archivgröße plus Integrationen. Ein Wechsel allein wegen Motion lohnt sich fast nie. Ein Wechsel wegen Inhaltsmodell und Kontrolle lohnt sich fast immer, sofern jemand da ist, der das Repository pflegt.

Unsicher beim Stack?

Wir sagen es auch, wenn ein anderes Werkzeug besser zu Ihrem Projekt passt.

09 — FAQ

Häufige Fragen zur Migration von Framer zu Astro.

Kann man ein Framer-Projekt nach Astro exportieren?

Nein – jedenfalls nicht so, dass am Ende ein wartbares Projekt steht. Astro dokumentiert Migrationsleitfäden für eine Reihe von Frameworks wie Next.js, Gatsby, Hugo, Jekyll oder WordPress; Framer gehört nicht dazu. Der Weg ist deshalb Neuaufbau: Das Design wird in Astro als Komponenten- und Token-System nachgebaut, während Inhalte, Sammlungen, Metadaten und URL-Struktur übernommen werden. Was Sie nicht verlieren, ist Ihr Design – nur die Datei bleibt zurück.

Verlieren wir beim Umzug von Framer zu Astro unsere Rankings?

Nicht, wenn der Umzug geplant wird. Vor dem Wechsel ziehen wir alle indexierten URLs und bauen daraus eine vollständige 301-Liste, halten Titel- und Überschriftenstruktur der tragenden Seiten stabil und testen jede Weiterleitung auf Staging. Nach dem Go-live beobachten wir Indexierung und Positionen mehrere Wochen und korrigieren nach. Rankings gehen bei Relaunches selten durch die Technik verloren, sondern durch vergessene URLs.

Bleiben unsere Animationen nach dem Umzug erhalten?

Die wichtigen ja, aber neu implementiert – und wir versprechen keine pixelgleiche Reproduktion. Seitenübergänge löst Astro mit den eingebauten View Transitions, Hover- und Zustandsbewegung läuft in CSS, aufwendige Effekte werden zu Inseln mit eigenem Ladezeitpunkt. Vor dem Angebot bekommen Sie ein Inventar aller Bewegungen mit einer Empfehlung pro Effekt. Wenn Ihre Marke im Kern aus Motion besteht, sagen wir Ihnen, dass Framer die bessere Wahl bleibt.

Können wir die Inhalte danach ohne Entwickler pflegen?

Ja, wenn wir es so aufsetzen – und das tun wir. Entweder über ein Headless CMS mit Masken, in dem ein Speichern den Deploy auslöst, oder direkt über Markdown-Dateien im Repository, wo das Zod-Schema fehlende Felder meldet, bevor etwas live geht. Für Teams ohne Lust auf ein weiteres System richten wir zusätzlich den Chat-Weg ein: Text ändern, Bild tauschen, Beitrag anlegen als Nachricht. Strukturelle Änderungen bleiben Entwicklungsarbeit.

Was kostet die Migration von Framer zu Astro?

Den Rahmen bestimmen drei Größen: die Anzahl unterschiedlicher Seitenvorlagen (nicht der Seiten), der Umfang der zu übernehmenden Inhalte samt CMS-Entscheidung und die Menge an Motion, die tatsächlich nachgebaut werden soll. Dazu kommen Integrationen und – bei mehreren Sprachen – die Lokalisierungsstruktur. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie eine nachvollziehbare Schätzung mit Annahmen. Die Kostentreiber im Detail stehen unter Astro Kosten.

Wann sollten wir bei Framer bleiben?

Wenn die Seite jung ist und sich noch häufig ändert, wenn Motion Design zur Markenwirkung gehört, wenn niemand im Team entwickelt und der Inhaltsumfang klein bleibt. In diesen Fällen ist Framer genau das richtige Werkzeug, und ein Umzug kostet Geld, ohne ein Problem zu lösen. Wir sagen Ihnen das im Erstgespräch – wir bauen auch mit anderen Werkzeugen und müssen Ihnen Astro deshalb nicht verkaufen.

Wir vergleichen gerade Framer, Webflow und Astro – was empfehlen Sie?

Das hängt daran, wer die Seite nach dem Launch pflegt und wie viel Inhalt dazukommt. Framer ist stark, wenn Design und Bewegung im Vordergrund stehen. Webflow passt, wenn Marketing ohne Deploy publizieren soll – wir bauen beides. Astro passt, wenn Inhalte, Integrationen und Kontrolle über die Auslieferung wichtiger werden. Für den Weg von der anderen Plattform gibt es eine eigene Seite: Webflow zu Astro. Was Astro überhaupt ist, erklären wir unter Was ist Astro?.

Unsere Marke lebt von Scroll- und Hover-Animationen. Was davon bekommen Sie in Astro wirklich hin?

Zuverlässig nachbaubar sind Scroll-Reveals, gestaffelte Einblendungen, Sticky-Sektionen, Parallax im Hero, Hover- und Zustandswechsel sowie Seitenübergänge mit fortbestehenden Elementen – Letzteres über die eingebauten View Transitions. Aufwendiger, aber machbar: verschachtelte Timelines, federnde Bewegungskurven, cursor-gebundene Szenen. Die entstehen als Insel mit eigenem Ladezeitpunkt und mit eigenem Budget. Was wir nicht zusagen, ist pixel- und millisekundengleiche Übereinstimmung mit der Framer-Fassung.

Lohnt es sich, wirklich jede Animation nachzubauen?

Nein, und genau dafür gibt es das Motion-Inventar. Effekte, die nur beim allerersten Besuch auffallen, aber bei jedem Seitenaufruf Code kosten – Preloader, Zähler, Text-Scrambling, Cursor-Follower – streichen wir in der Regel. Bewusst anders bauen wir alles, was den Hauptinhalt beim Einstieg blockiert oder Layout-Sprünge erzeugt: Inhalt zuerst, Bewegung danach. Jede Bewegung bekommt außerdem einen Reduced-Motion-Fallback. Die Streichliste entscheiden Sie mit; wir schlagen vor.

Wir haben mehrere CMS-Sammlungen, die aufeinander verweisen. Kommt diese Struktur mit?

Ja, als Struktur – nicht als Datei. Aus jeder Sammlung wird eine Content Collection mit Zod-Schema oder ein Modell im Headless CMS. Verweise zwischen Sammlungen, etwa Beitrag auf Autor oder Projekt auf Kategorie, werden zu Referenzfeldern und beim Build geprüft. Der Gewinn danach: Ein kaputter Verweis oder ein fehlendes Pflichtfeld bricht den Build, statt auf der Live-Seite als leere Karte zu erscheinen. Feldnamen und Slugs halten wir dabei stabil.

Wir haben mehrere hundert Beiträge im Framer-CMS. Wie kommen die heraus, und gibt es dabei Downtime?

Die Einträge werden strukturiert abgezogen: Felder, Slugs, Datumsangaben, Bilder und Verweise. Bilder laufen dabei einmal durch die Astro-Bildpipeline. Danach vergleichen wir Eintrag für Eintrag gegen die alte Seite – Anzahl, Slugs, Pflichtfelder. Downtime entsteht nicht: Bis zum Umschalten der Domain laufen beide Systeme parallel, die neue Seite steht auf Staging. Vor dem Wechsel senken wir die DNS-Laufzeit und frieren die Redaktion kurz ein, damit kein Beitrag nur in einem System landet.

Was passiert mit unseren Formularen – und mit den Einsendungen, die schon drin sind?

Das Formular selbst wird neu angeschlossen: entweder an eine serverseitig gerenderte Route mit Adapter für Ihre Laufzeit oder an einen externen Dienst. Spam-Schutz, Double-Opt-in, Weiterleitung ins CRM und die Auftragsverarbeitung werden dabei neu festgelegt. Der Punkt, an den fast niemand denkt: Bereits eingegangene Einsendungen liegen in der Plattform und müssen vor der Kündigung exportiert werden. Das steht bei uns auf der Abnahme-Checkliste, nicht in einer Fußnote.

Wir haben eigene Code-Komponenten in Framer. Kann man die übernehmen?

Teilweise, und das ist die gute Nachricht: Diese Komponenten sind React. Die eigentliche Logik lässt sich häufig übernehmen und als React-Insel in Astro einbinden – für React gibt es eine offizielle Integration, die Komponente wird über eine client:*-Direktive hydratisiert. Nicht mit übernommen werden plattformeigene APIs und Property-Controls; daraus werden Props beziehungsweise Felder im Content-Modell. Aufwand pro Komponente: wenige Stunden bis mehrere Tage, je nach Verankerung in der Plattform.

In unserem Projekt hängen Embeds und Fremd-Skripte im Head. Was wird daraus?

Erst ein Inventar, dann eine Entscheidung pro Skript. Chat-Widget, Analytics, Buchungstool: Vieles ist auch in Astro ein Skript-Tag – der Unterschied ist, dass Sie Ladezeitpunkt und Reihenfolge selbst bestimmen und einzelne Skripte erst nach einer Einwilligung laden können. Manches ersetzen wir serverseitig, etwa den direkten Weg vom Formular ins CRM, und sparen das Skript ganz. Was bleibt, bekommt eine Ladestrategie und einen Eintrag in Ihrer Datenschutzerklärung.

Framer erledigt Sitemap, robots.txt, Canonicals, Meta-Angaben und Weiterleitungen automatisch. Müssen wir das danach von Hand pflegen?

Nein – es wird nur explizit statt still. Sitemap und robots.txt entstehen im Build, Canonical und hreflang kommen aus dem Layout, Title, Description und OG-Bild werden zu Feldern im Schema, deren Länge geprüft wird. Konfiguriert wird das einmal, nicht pro Seite. Ihre bestehenden Weiterleitungsregeln ziehen wir aus der Plattform ab und übernehmen sie in die 301-Liste, damit ältere Umzüge nicht ein zweites Mal verloren gehen. Ketten lösen wir dabei auf ein Ziel auf.

Macht ein Nischen-Framework es schwerer, Entwickler zu finden?

In der Praxis eher umgekehrt. Astro ist die Präsentationsschicht und ausdrücklich UI-Framework-agnostisch: Komponenten sind HTML und CSS, Interaktives kommt aus React, Vue, Svelte, Preact, SolidJS oder Alpine. Wer eines davon kann, ist in einem Astro-Projekt innerhalb weniger Tage produktiv. Das Ergebnis ist ein gewöhnliches Git-Repository mit npm-Abhängigkeiten. In einem Baukasten hängt Wissen dagegen an einer bestimmten Oberfläche und lässt sich schlechter übertragen.

Was passiert, wenn wir uns trennen oder Sie ausfallen?

Repository, Domain und Hosting-Account laufen von Anfang an auf Ihren Namen – wir arbeiten darin, wir besitzen es nicht. Der Stack ist bewusst Standard: Astro unter MIT-Lizenz, Git, Markdown oder ein CMS Ihrer Wahl. Zur Übergabe gehören README, Deploy-Beschreibung und die Content-Schemata. Damit kann jedes Team weitermachen, das Astro oder React kennt. Wenn Sie intern weiterentwickeln wollen, arbeiten wir die letzten Wochen im Pairing, damit Ihr Team die erste eigene Änderung noch mit uns deployt.

Wer haftet, wenn nach dem Launch etwas kaputt ist?

Fehler an dem, was wir gebaut haben, beheben wir im Rahmen der vereinbarten Gewährleistung, ohne neue Rechnung. Damit klar ist, worüber wir reden, gibt es vor dem Go-live eine Abnahme mit Prüfliste: Weiterleitungen, Formulare, Metadaten, Analytics, Rechtstexte, Sprachversionen. Was danach kommt – Updates, Monitoring, kleine Änderungen, neue Seiten – ist Betrieb und läuft über eine eigene Vereinbarung. Die Möglichkeiten stehen unter Astro Support und Wartung.

Wie lange dauert eine Migration von Framer zu Astro?

Für einen kompakten Auftritt bis etwa zehn Seiten rechnen wir mit drei bis fünf Wochen ab freigegebenem Inventar. Für einen gewachsenen Auftritt mit Archiv, Headless CMS und zwei Sprachen mit sechs bis zehn Wochen. Ab drei Märkten, serverseitigen Anbindungen und viel markentragender Bewegung planen wir in Ausbaustufen. Davor liegen ein bis zwei Wochen Inventar und Messung, danach acht bis zwölf Wochen Beobachtung. Die Variablen stehen im Abschnitt Zeitrahmen.

Ist Astro kostenlos?

Ja. Astro ist freie Open-Source-Software unter MIT-Lizenz, auch für kommerzielle Projekte. Für das Framework selbst fällt keine Lizenzgebühr an. Kosten entstehen für Entwicklung, Hosting und – falls gewünscht – ein CMS. Eine Plattformgebühr je Website wie bei einem Baukasten gibt es nicht.

Braucht Astro einen Server?

Nicht zwingend. Standardmäßig wird die gesamte Seite vorgerendert und als statisches HTML ausgeliefert; das läuft auf nahezu jedem Webspace oder CDN. Erst wenn einzelne Routen zur Laufzeit rendern sollen – Formularverarbeitung, geschützte Bereiche, Live-Daten – kommt ein Adapter für Node, Vercel oder Cloudflare dazu.

Kann Astro einen Blog?

Ja, das ist der Kernfall. Beiträge liegen als Markdown in einer Content Collection mit Zod-Schema. Astro liefert dafür typisierte Abfragen wie getCollection() und ein Caching, das ausdrücklich für tausende Einträge gedacht ist. Kategorien, Autorenseiten, Feeds und Paginierung entstehen daraus als Routen.

Ist Astro gut für SEO?

Astro liefert standardmäßig fertiges HTML aus, das Crawler ohne JavaScript-Ausführung lesen können, und lässt Ihnen die Kontrolle über Metadaten, strukturierte Daten und Sitemap. Rankings entstehen dadurch nicht von selbst – aber eine ganze Klasse technischer Hürden fällt weg. Den Rest macht der Inhalt.

Wer steckt hinter Astro?

Astro ist ein Open-Source-Projekt unter MIT-Lizenz, Copyright 2021 Fred K. Schott, entwickelt im withastro-Repository auf GitHub von einem Kernteam und der Community. Die aktuelle Major-Linie ist Astro 7. Das Projekt folgt Semantic Versioning; erweiterte Wartung gibt es für genau eine Vorgänger-Major.

Framer-Seite gewachsen? Reden wir darüber.

Schildern Sie kurz, woran es hakt – Inhaltsmenge, Integrationen, Kosten oder Performance. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung zu Aufwand und Nutzen. In der Regel innerhalb von 24 Stunden.

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URL der bestehenden Seite, ungefährer Seitenumfang und der Anlass für den Wechsel – drei Sätze genügen für eine erste Einschätzung.

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