E-Commerce-Prozessberatung: wenn der Shop dazukommt und nichts mehr passt.
Ein Handelsunternehmen eröffnet den Online-Shop, ein Produktionsbetrieb verkauft plötzlich direkt an Endkunden – und auf einmal stimmen die gewachsenen Prozesse nicht mehr: Es muss einzeln kommissioniert werden statt palettenweise, Kartons gehen ins Paketnetz statt Kisten auf den LKW, und der Shop redet nicht mit dem ERP. Wir bringen Ordnung in genau diesen Übergang – von der Systemanbindung über die Auftragsabwicklung bis zum physischen Versandbereich mit Packtischen, Etikettendruckern und Laufwegen. Software und Halle, aus einer Hand.
Hands-on statt Foliensatz
Wir haben ganze Versandbereiche geplant und umgesetzt – inklusive umgebauter Packtische, aufgestellter Etikettendrucker und optimierter Laufwege. Beratung, die auch den Zollstock mitbringt.
Software inklusive
Wo die Prozesslücke eine Systemlücke ist, bauen wir die Anbindung gleich mit: Shop, ERP, Warenwirtschaft, Versanddienstleister – wir entwickeln selbst.
Gewachsene Prozesse verstanden
Filialgeschäft plus Online-Shop, Produktion plus Direktvertrieb: Wir kennen den Bruch zwischen Mengen-Denken und Einzelpaket-Logik aus der Praxis.
Wenn E-Commerce auf gewachsene Prozesse trifft.
Der Online-Kanal scheitert selten am Shop selbst – er scheitert daran, dass dahinter ein Unternehmen arbeitet, dessen Abläufe für ein anderes Geschäft gebaut wurden:
Vom Filialgeschäft zum Paketversand
Bisher wurde die Filiale palettenweise beliefert – jetzt müssen einzelne Kundenbestellungen kommissioniert, verpackt und getrackt werden. Dieselben Leute, dieselbe Halle, ein völlig anderer Prozess.
Produktion denkt in Mengen
Industrie und Großhandel kalkulieren in Chargen, Paletten und LKW-Ladungen. Der eigene Online-Shop verlangt plötzlich Einzelpakete für Endkunden oder Geschäftskunden – und das Mengendenken passt an keiner Stelle mehr.
Shop und ERP reden nicht miteinander
Bestellungen werden aus dem Shop-Backend abgetippt, Bestände von Hand gepflegt. Jeder Kanal hat seine eigene Wahrheit – und irgendwann verkauft man, was nicht mehr da ist.
Versand als Improvisation
Der Packplatz ist ein umfunktionierter Schreibtisch, das Label kommt aus dem Bürodrucker, und wer packt, sucht erst mal Karton und Füllmaterial. Bei zehn Paketen am Tag geht das – bei fünfzig bricht es.
Laufwege frisst niemand mit
Ware lagert nach Historie, nicht nach Drehzahl. Für jede Bestellung läuft jemand einmal quer durchs Lager – Kosten, die auf keiner Rechnung stehen und trotzdem jeden Tag anfallen.
Retouren und Sonderfälle per Zuruf
Was zurückkommt, stapelt sich; wer erstattet, entscheidet der Zufall. Ohne definierten Prozess wird jede Ausnahme zum Einzelfall mit Suchaufwand.
Was wir im E-Commerce-Prozess anpacken.
Ums Ganze: Prozesse, Systeme und die physische Umsetzung – denn die beste Schnittstelle nützt nichts, wenn am Packtisch das Chaos weitergeht.
- Prozessaufnahme & Soll-Konzept – Vom Bestelleingang bis zur Retoure: Wir nehmen den Ist-Zustand auf – am Bildschirm und in der Halle – und definieren den Soll-Prozess, der zu Volumen, Team und Wachstum passt.
- Shop-Anbindung & ERP-Integration – Webshop, Marktplätze und Kassensystem sauber an ERP oder Warenwirtschaft anbinden: automatischer Auftragseingang, Bestandsführung mit einer Wahrheit, Statusrückmeldung an den Kunden.
- Auftragsabwicklung & Kommissionierung – Vom Mengen- zum Einzelpaket-Denken: Kommissionier-Logik, Pick-Listen, Chargen- und MHD-Handling – so, dass auch Aushilfen fehlerfrei picken können.
- Versandbereich planen & umsetzen – Packtische, Etikettendrucker, Waagen, Kartonagen, Materialfluss: Wir planen den Versandbereich physisch – und haben so etwas bereits komplett umgebaut, nicht nur gezeichnet.
- Versanddienstleister & Software – DHL, DPD & Co. direkt aus dem Prozess: Label, Tracking, Manifest. Wo Standardsoftware nicht reicht, bauen wir den fehlenden Baustein – bis zur touch-optimierten Pack-Anwendung.
- Laufwege & physische Optimierung – Lagerplätze nach Drehzahl, kurze Wege, klare Zonen für Eingang, Picken, Packen, Retoure – die unsichtbaren Minuten pro Auftrag, die sich täglich summieren.
Referenz aus der Praxis
Für einen Lebensmittelhersteller haben wir den Versandbereich für den E-Commerce komplett geplant und umgesetzt: Prozesse, Pack-/Versandsoftware (Marktplätze & Webshop ans ERP angebunden, DHL/DPD integriert) – und physisch Packtische umgebaut und Etikettendrucker aufgestellt.
Typische Ausgangslagen
Händler mit Filialgeschäft, die online gehen · Produktions- und Großhandelsbetriebe mit neuem Direktvertrieb (B2C oder B2B-Einzelversand) · gewachsene Shops, deren Backoffice nicht mitgewachsen ist.
Systeme
Gängige Shopsysteme (u. a. Shopware, Shopify, WooCommerce) · ERP & Warenwirtschaft (u. a. Business Central, CSB) · Versand-APIs (DHL, DPD) · Individualsoftware, wo Standard endet.
Läuft Ihr Versand noch – oder improvisiert er schon?
Schildern Sie uns kurz Kanal, Volumen und Systeme. Wir sagen Ihnen ehrlich, wo Ihr Prozess die meiste Zeit verliert – und was zuerst dran ist.
Vom Paletten-Denken zum Paket-Denken.
Der eigentliche Bruch beim Schritt in den E-Commerce ist selten technisch – er ist logistisch und kulturell. Handel und Produktion sind auf Mengen optimiert: volle Paletten, Sammellieferungen, feste Touren, Kisten auf den LKW. Der Online-Kanal dreht diese Logik um: viele kleine Aufträge, einzeln kommissioniert, einzeln verpackt, einzeln verfolgt – für Endkunden genauso wie für Geschäftskunden, die heute ebenfalls paketweise bestellen.
Deshalb greift reine Software-Beratung hier zu kurz. Die Schnittstelle zwischen Shop und ERP ist notwendig – aber sie beantwortet nicht, wer wo mit welchem Handgriff kommissioniert, wie der Packtisch aussieht, wo der Etikettendrucker steht und warum der Picker pro Auftrag einmal quer durch die Halle läuft. Prozess, System und Fläche gehören zusammen gedacht.
Genau so arbeiten wir: erst der Prozess, dann das System, dann die Fläche – und alles drei aus einer Hand. Wir kommen aus der Software-Entwicklung und haben trotzdem schon Packtische umgebaut. Diese Kombination ist selten – und sie ist der Grund, warum unsere Konzepte nicht in der Schublade landen, sondern im Tagesgeschäft laufen.
Typischer Effekt
Weniger Minuten pro Paket, weniger Fehlgriffe, weniger Überverkäufe – und ein Versand, der Wachstum verkraftet statt es zu bremsen.
Etappenweise
Umbau im laufenden Betrieb: Wir verändern in Schritten und lassen den Versand keinen Tag stillstehen.
Auch mit Amazon
Marktplätze und eigener Shop in einer Prozesslogik – die Marktplatz-Spezialisierung finden Sie unter Amazon Seller Central Beratung.
So läuft die Prozessberatung.
Prozess-Analyse vor Ort
Wir schauen uns Bestellfluss, Systeme und Halle an – vom Auftragseingang bis zur Rampe. Ergebnis: Schwachstellen, Quick Wins, Soll-Prozess mit Aufwandsschätzung.
Konzept: Prozess, System, Fläche
Kommissionier-Logik, Systemanbindung und physisches Layout in einem Konzept – priorisiert nach Wirkung, nicht nach Moden.
Systeme anbinden
Shop-/Marktplatz-Anbindung ans ERP, Versandsoftware, fehlende Bausteine als Individualentwicklung – in Etappen, ohne Verkaufsstopp.
Fläche umsetzen
Packplätze, Drucker, Zonen, Laufwege: Wir begleiten den Umbau praktisch – bis der erste optimierte Auftrag über den Tisch geht.
Messen & übergeben
Minuten pro Paket, Fehlerquote, Durchsatz: Der neue Prozess beweist sich in Zahlen. Dokumentation und Team-Einweisung inklusive.
Häufige Fragen zur E-Commerce-Prozessberatung.
Ab welchem Bestellvolumen lohnt sich Prozessberatung?
Früher als die meisten denken: Sobald täglich kommissioniert und verpackt wird und dabei improvisiert wird, summieren sich die Minuten. Als Faustregel: Wenn der Versand spürbar Personalzeit bindet oder Fehler zunehmen, lohnt die Analyse – sie zeigt auch, wenn noch alles in Ordnung ist.
Beratet ihr nur oder setzt ihr auch um?
Beides – das ist der Punkt. Wir liefern kein Konzept für die Schublade, sondern setzen um: Schnittstellen und Software entwickeln wir selbst, und den physischen Versandbereich haben wir bei Kunden bereits komplett mit umgebaut – Packtische, Etikettendrucker, Zonen, Laufwege.
Wir sind ein Produktionsbetrieb und wollen einen eigenen Shop – könnt ihr helfen?
Ja, das ist ein Kernfall: Produktion und Großhandel denken in Mengen und Paletten, der Direktvertrieb verlangt Einzelpakete für End- oder Geschäftskunden. Wir planen den kompletten Übergang – Kommissionierung, Verpackung, Systemanbindung, Versandbereich – bevor der Shop live geht, nicht danach.
Mit welchen Shopsystemen und ERP-Systemen arbeitet ihr?
Systemoffen: gängige Shopsysteme wie Shopware, Shopify oder WooCommerce, ERP und Warenwirtschaft von Microsoft Dynamics 365 Business Central bis zum Branchen-ERP (u. a. CSB aus der Lebensmittelbranche). Entscheidend ist die Prozesslogik – die Anbindung bauen wir passend dazu.
Was kostet die Prozess-Analyse?
Die Analyse ist ein kompaktes Projekt von wenigen Tagen mit klarem Preis vorab. Ergebnis ist ein Maßnahmenplan mit Aufwandsschätzungen, mit dem Sie auch ohne uns weiterarbeiten könnten – danach entscheiden Sie, was wir gemeinsam umsetzen.
Muss der Versand für den Umbau unterbrochen werden?
Nein. Wir bauen etappenweise im laufenden Betrieb um – neue Abläufe starten parallel, erst wenn sie tragen, wird umgeschaltet. Dass der Versand keinen Tag stillsteht, ist Planungsgrundlage, nicht Hoffnung.
Ihr Geschäft ist gewachsen. Zeit, dass die Prozesse nachziehen.
Kanal, Volumen, Systeme – mehr brauchen wir fürs Erste nicht. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, wo Ihr E-Commerce-Prozess Geld liegen lässt.
E-Commerce-Prozessberatung anfragen.
Kurz Vertriebskanäle, Bestellvolumen und Systeme nennen – wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und dem Vorschlag für die Prozess-Analyse.
Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Remote & vor Ort – DACH-weit tätig (DE, AT, CH), internationale Projekterfahrung inklusive.
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