Gastronomie · Catering & Food-Service

Ein volles Auftragsbuch aus Kaltakquise – und keine einzige Online-Anfrage.

Es gibt Cateringbetriebe, deren gesamter Kundenstamm aus Kaltakquise, direktem Ansprechen und Mundpropaganda entstanden ist. Das ist harte, gute Arbeit – und sie hat eine Obergrenze: Sie erreicht pro Jahr nur so viele Menschen, wie jemand ansprechen kann. Eine Firma, die für ihr Sommerfest sucht, spricht dagegen niemanden an. Sie sucht. Und findet, wer sichtbar ist. Wir bauen Marke, Website und die digitalen Prozesse dahinter – aus einer Hand.

Laufendes Projekt

Wir arbeiten aktuell mit einem Cateringbetrieb an genau diesem Übergang: Markenaufbau, Website und digitale Prozesse end-to-end. Anonymisiert, weil keine Freigabe zur Namensnennung vorliegt.

Anfragen sind Termine, nicht Klicks

In dieser Branche zählt kein Warenkorb, sondern ein Gespräch mit Datum, Personenzahl und Budget. Danach ist die gesamte Anfragestrecke gebaut.

Wachstum, das der Betrieb trägt

Anfragen, die drei Tage im Postfach liegen, sind verloren. Deshalb gehört die Angebots- und Terminstrecke mit ins Projekt, nicht erst in die nächste Ausbaustufe.

Kurz gesagt
  • Für wen: Catering und Event-Gastronomie, Betriebs- und Kantinenverpflegung, Restaurants mit Veranstaltungsgeschäft, Foodtrucks und mobile Konzepte, Bäckereien und Manufakturen mit Firmengeschäft.
  • Typischer Auslöser: Der Betrieb läuft über Empfehlung und Direktansprache, aber das planbare, margenstarke Geschäft – Firmenevents, Hochzeiten, Dauerverpflegung – kommt nicht in Bewegung, weil online niemand den Betrieb findet.
  • Was wir tun: Positionierung und Markenaufbau, conversionstarke Website mit Anfragestrecke für Events, digitale Angebots-, Termin- und Rückfrageprozesse, Auswertung, woher Anfragen kommen.
  • Was wir nicht sind: Anbieter eines Kassensystems oder einer Warenwirtschaft für Gastronomie. Dafür gibt es gute Standardprodukte – wir bauen, was daneben fehlt.
01 — Ausgangslage

Warum gute Betriebe unsichtbar bleiben.

Nicht aus Nachlässigkeit. Sondern weil das Tagesgeschäft in dieser Branche keine freie Minute lässt und der digitale Teil deshalb seit Jahren aufgeschoben wird.

Akquise skaliert nicht

Kaltakquise und persönliche Ansprache funktionieren – aber sie erreichen nur so viele Menschen, wie jemand persönlich erreichen kann. Wächst der Betrieb, wächst die Akquisezeit im gleichen Maß mit.

Das planbare Geschäft fehlt

Firmenevents, Hochzeiten und Dauerverpflegung sind planbar, kalkulierbar und margenstärker als Tagesgeschäft. Sie werden aber praktisch immer online gesucht – mit Wochen oder Monaten Vorlauf.

Die Website zeigt nicht, was der Betrieb kann

Eine Seite mit Adresse und drei Fotos vom letzten Jahrzehnt unterbietet die tatsächliche Leistung erheblich. Wer den Betrieb nicht kennt, hat keinen Grund anzufragen.

Anfragen versanden im Postfach

Eine Eventanfrage, die drei Tage liegt, ist weg – der Interessent hat inzwischen zwei andere Angebote. Wer schnell und strukturiert antwortet, gewinnt in dieser Branche überproportional oft.

Jedes Angebot beginnt bei null

Personenzahl, Menüauswahl, Anfahrt, Personal, Equipment: dieselben Bausteine, jedes Mal neu zusammengesucht. Angebotserstellung frisst genau die Zeit, die für Akquise fehlt.

Niemand weiß, was funktioniert

Ohne Messung ist unklar, welche Anfragen woher kommen und welches Segment sich lohnt. Entscheidungen fallen nach Gefühl – und Gefühl unterschätzt das Neue systematisch.

02 — User Stories

Was wir für Gastronomie und Catering bauen.

Konkrete Anwendungsfälle entlang der Kette von der ersten Anfrage bis zur Nachbereitung der Veranstaltung.

„Als Firmenkundin will ich in fünf Minuten anfragen – mit Datum und Personenzahl."

Eine geführte Anfragestrecke statt eines leeren Kontaktformulars: Anlass, Termin, Personenzahl, Rahmen. Die Anfrage kommt vollständig an, und das erste Angebot dauert Minuten statt Tage.

„Als Betrieb will ich sichtbar sein, bevor jemand mich empfiehlt."

Positionierung, Marke und eine Website, die zeigt, wofür der Betrieb steht und für wen. Damit Anfragen auch von Menschen kommen, die nie jemand persönlich angesprochen hat.

Außendarstellung & Wachstum

„Als Küchenleitung will ich Angebote aus Bausteinen zusammenstellen."

Menübausteine, Personal, Equipment und Anfahrt als kalkulierbare Elemente statt als Freitext. Ein Angebot entsteht durch Auswählen, nicht durch Neuschreiben.

Excel-Ablösung

„Als Brautpaar will ich sehen, wie so etwas bei euch aussieht."

Referenzstrecken, Menübeispiele und Bilder, die das Ergebnis zeigen. In einem Vertrauensgeschäft ohne Musterexemplar ist die Darstellung das Produkt vor dem Gespräch.

„Als Betrieb will ich wissen, welches Segment sich rechnet."

Auswertung entlang der Anfragestrecke: Woher kommen Anfragen, welche werden zu Aufträgen, welche binden nur Zeit? Grundlage für die Entscheidung, wo Kapazität hin soll.

Conversion-Optimierung

„Als Kunde will ich mein Menü online zusammenstellen und bestellen."

Für wiederkehrendes Geschäft – Kantinenverpflegung, Frühstücksservice, Meeting-Catering – eine schlanke Bestellstrecke mit festen Kunden und hinterlegten Konditionen.

App & Web-Anwendung
03 — Vorgehen

Erst das Segment, dann die Seite.

Der teuerste Fehler in dieser Branche ist eine schöne Website für das falsche Segment. Deshalb steht am Anfang eine Entscheidung, keine Gestaltung.

  • Segment festlegen – Firmenevents, Hochzeiten, Dauerverpflegung, Privatfeiern – jedes davon sucht anders, entscheidet anders und braucht andere Inhalte. Ein Betrieb kann mehrere bedienen, aber die Website muss für jedes einzelne eine klare Antwort haben.
  • Positionierung schärfen – Wofür sind Sie erste Wahl? Regionale Küche, große Zahlen, besondere Ansprüche, kurzfristige Verfügbarkeit? Diese Antwort entscheidet über alles Weitere – ohne sie entsteht wieder eine Seite, die alles kann und nichts auslöst.
  • Anfragestrecke vor Design – Wir entwerfen zuerst, wie eine Anfrage entsteht: welche Angaben nötig sind, wie kurz der Weg ist, was danach passiert. Erst dann wird gestaltet – nicht umgekehrt.
  • Bilder ernst nehmen – In dieser Branche verkauft das Bild. Schlechte Fotos kosten mehr Anfragen als ein schwacher Text. Wir sagen früh, wo neue Aufnahmen nötig sind, statt vorhandenes Material schönzureden.
  • Antwortprozess mitbauen – Eine Anfrage, die drei Tage liegt, ist verloren. Also klären wir, wer wann antwortet, womit – und automatisieren, was sich automatisieren lässt, damit die erste Rückmeldung sofort kommt.
  • Messen und nachschärfen – Nach dem Start wird gemessen, welche Seite und welcher Kanal Anfragen bringt. Was nicht wirkt, wird geändert. Der Zuwachs entsteht hier, nicht am Tag des Livegangs.

Website

Astro für Tempo und Auffindbarkeit · Webflow für visuelle Eigenpflege

Prozesse

Anfrage-, Angebots- und Bestellstrecken als Web-Anwendung – bei Bedarf mobil als App

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04 — FAQ

Häufige Fragen aus Gastronomie und Catering.

Wir bekommen genug Aufträge. Warum sollten wir etwas ändern?

Genug Aufträge und die richtigen Aufträge sind zwei verschiedene Dinge. Wenn Ihr Auftragsbuch voll ist mit Geschäft, das viel Aufwand und wenig Marge bringt, während planbare Firmen- und Eventkunden fehlen, ist Sichtbarkeit kein Wachstumsthema, sondern ein Margenthema. Wenn Sie dagegen an der Kapazitätsgrenze arbeiten und nicht erweitern wollen, ist Preisanpassung der bessere Hebel – das sagen wir dann auch.

Brauchen wir eine App?

In den allermeisten Fällen nein. Eine App lohnt sich, wenn dieselben Menschen sie regelmäßig benutzen – bei wiederkehrender Bestellung durch feste Firmenkunden zum Beispiel. Für Eventanfragen ist eine gute Website plus einer klaren Anfragestrecke fast immer die bessere und deutlich günstigere Antwort. Wir sagen Ihnen vorher, in welche Kategorie Ihr Fall fällt.

Was ist mit Kassensystem und Warenwirtschaft?

Dafür gibt es gute Standardprodukte, und die sind günstiger als alles, was wir individuell bauen würden. Wir setzen dort an, wo Standard nicht reicht: bei der Anfrage- und Angebotsstrecke, bei kundenspezifischen Bestellprozessen und bei Auswertungen über Systeme hinweg. Wenn ein fertiges Produkt Ihr Problem löst, sagen wir das.

Wie wichtig sind gute Fotos wirklich?

Sehr. In einem Geschäft, in dem der Kunde das Produkt vor der Entscheidung nicht probieren kann, ist das Bild das Produkt. Deshalb sagen wir früh und ehrlich, wenn neue Aufnahmen nötig sind, statt vorhandenes Material schönzureden – es betrifft Ihr Budget, und eine gute Seitenstruktur rettet keine schlechten Bilder.

Wie lange dauert es, bis Anfragen kommen?

Das hängt vom Segment ab, und niemand kann es seriös versprechen. Lokale Suchanfragen mit klarer Absicht – etwa nach Catering für einen bestimmten Anlass in einer bestimmten Region – reagieren oft innerhalb weniger Wochen. Breitere Segmente brauchen länger. Was wir vorher sagen können, ist, in welchem Bereich Ihr Fall liegt und woran wir das festmachen.

Können wir die Seite selbst pflegen?

Ja. Menüs, Termine und Referenzen sind genau die Inhalte, die sich häufig ändern – deshalb bauen wir so, dass Sie ohne uns auskommen. Über ein Headless CMS, über Webflow oder für Textänderungen sogar per Chat.

Wir sind saisonal sehr unterschiedlich ausgelastet. Hilft das?

Genau dafür ist Sichtbarkeit gut. Saisonale Täler entstehen fast immer, weil der Betrieb in dieser Zeit nur die Kunden erreicht, die ohnehin kommen. Ein Segment mit anderem Rhythmus – Firmenveranstaltungen im Winter, Hochzeiten im Sommer, Dauerverpflegung ganzjährig – glättet die Auslastung deutlich mehr als zusätzliche Werbung im gleichen Segment.

Welches Geschäft machen Sie noch nicht?

Firmenevents, Hochzeiten, Dauerverpflegung: Sagen Sie uns, was Sie könnten und heute nicht bedienen. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob und wie sich das erreichen lässt.

— Kontakt

Von der Kaltakquise zur Anfrage.

Sagen Sie uns kurz, worüber Ihre Kunden heute kommen und welches Segment Sie zusätzlich bedienen wollen. Zwei, drei Sätze reichen für eine erste Einschätzung.

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