Digitaler Produktpass: Readiness, bevor er Pflicht wird.
Der Digitale Produktpass kommt mit der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) schrittweise ab 2027. DPP-Readiness heißt: Wir bereiten Ihre Daten und Systeme auf die Einführung vor, DACH-weit.
Ab Februar 2027
Der Batteriepass macht den Anfang, weitere Produktgruppen folgen über delegierte Rechtsakte.
Daten und Systeme
Der Pass besteht aus maschinenlesbaren Daten mit eindeutiger Produktkennung, aus ERP, PIM und Lieferkette.
Unser Angebot
Gap-Analyse, Datenaudit, Systemintegration und ein Pilot-Produktpass für ein reales Produkt.
dpp-digitaler-produktpass.de
Der Digitale Produktpass ist unser Thema: Auf dpp-digitaler-produktpass.de bündeln wir unsere Beratung rund um DPP-Readiness, von der Betroffenheitsanalyse über das Datenaudit bis zum Pilot-Produktpass.
Was der Digitale Produktpass verlangt.
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Ein Datensatz am Produkt
Der DPP ist ein maschinenlesbarer Datensatz, der ein Produkt über den Lebenszyklus begleitet. Am Produkt steht eine eindeutige Kennung mit Datenträger, in der Praxis meist ein QR-Code.
Mehr dazu
- Materialzusammensetzung und besorgniserregende Stoffe (Substances of Concern)
- Rezyklatanteile, Reparierbarkeits- und Haltbarkeitsangaben
- Angaben zum CO₂- und Umweltfußabdruck
- Anleitungen für Reparatur, Demontage und Entsorgung
- Konformitäts- und Rückverfolgbarkeitsinformationen aus der Lieferkette
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Rechtsgrundlage und Fristen
Grundlage ist die EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR, Verordnung (EU) 2024/1781), in Kraft seit Juli 2024. Welche Daten Ihre Produktgruppe liefern muss, legt der delegierte Rechtsakt fest.
Mehr dazu
Zwischen dem delegierten Rechtsakt und seiner Geltung liegen typischerweise rund 18 Monate. Der Batteriepass wird ab dem 18. Februar 2027 nach der EU-Batterieverordnung 2023/1542 verpflichtend.
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Die Daten liegen bei Ihnen
Die EU betreibt keine zentrale Produktdatenbank. Das EU-Register speichert Kennungen und Verweise, die Passdaten müssen bei Ihnen aktuell und maschinenlesbar bleiben.
Mehr dazu
Verbraucher, Marktaufsicht, Zoll und Recycler sehen unterschiedliche Ausschnitte, das Datenmodell muss diese Rechte abbilden. Ohne durchgängige Artikel- und Chargenlogik in ERP und PIM beginnt hier das erste Problem. Ein PDF im Downloadbereich erfüllt die Anforderung nicht.
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Was DPP-Readiness umfasst
Betroffenheits- und Gap-Analyse, Datenaudit über ERP, PIM und Excel-Inseln, Datenmodell, Beschaffung der Lieferkettendaten, Systemintegration und ein Pilot-Produktpass als Blaupause.
Mehr dazu
Dazu kommen Prozesse und Verantwortlichkeiten für die laufende Pflege, denn der Pass muss über den Lebenszyklus aktuell bleiben. Viele Details stehen erst mit dem delegierten Rechtsakt Ihrer Produktgruppe fest, wir bereiten das vor, was heute sicher ist.
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Warum Sie jetzt anfangen
Materialzusammensetzungen und Nachweise aus einer mehrstufigen Lieferkette zu bekommen, dauert erfahrungsgemäß Monate bis Jahre. Die rund 18 Monate Übergangsfrist sind dafür knapp.
Datenmodelle und Schnittstellen
Der Weg zur DPP-Pflicht.
Die Termine für delegierte Rechtsakte sind indikativ. Ausgefüllte Marker sind bereits Realität.
ESPR tritt in Kraft
Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (EU) 2024/1781 schafft die Rechtsgrundlage für den Digitalen Produktpass. Offen ist nur noch, wann welche Produktgruppe dran ist.
Erster ESPR-Arbeitsplan
Die Kommission benennt die Prioritäten für 2025–2030: Eisen und Stahl, Aluminium, Textilien, Reifen, Möbel und Matratzen.
Delegierter Rechtsakt Eisen & Stahl erwartet
Die erste ESPR-Produktgruppe im Arbeitsplan. Für Stahlverarbeiter werden damit die Datenanforderungen ihrer Vorprodukte konkret.
Batteriepass wird Pflicht
Traktions-, LMT- und Industriebatterien über 2 kWh brauchen nach der EU-Batterieverordnung 2023/1542 einen digitalen Batteriepass, mit CO₂-Fußabdruck, Rezyklatanteilen und Haltbarkeitsdaten. Er gilt als Blaupause für die folgenden Produktpässe.
Textilien, Reifen, Aluminium erwartet
Die delegierten Rechtsakte der nächsten Prioritätsgruppen. Bei Textilien geht es um Zusammensetzung, Rezyklatanteil und Nachweise aus der Lieferkette.
Möbel, Matratzen und weitere Gruppen
Die ESPR ist eine Rahmenverordnung und erfasst perspektivisch fast alle physischen Produkte im EU-Binnenmarkt, ausgenommen unter anderem Lebens- und Futtermittel sowie Arzneimittel.
Steht Ihre Produktgruppe im Zeitplan?
Dann läuft Ihre Vorbereitungszeit bereits. Wir prüfen, wann es Sie trifft und welche Daten Ihnen heute noch fehlen.
Häufige Fragen zum Digitalen Produktpass.
Was ist der Digitale Produktpass (DPP)?
Ein maschinenlesbarer Datensatz mit eindeutiger Produktkennung, der Nachhaltigkeits-, Material- und Kreislaufwirtschafts-Informationen eines Produkts über den Lebenszyklus bereitstellt, abrufbar über einen Datenträger wie einen QR-Code am Produkt. Rechtsgrundlage ist die EU-Ökodesign-Verordnung ESPR (EU) 2024/1781.
Ab wann ist der Digitale Produktpass Pflicht?
Schrittweise. Der Batteriepass wird ab dem 18. Februar 2027 verpflichtend. Für ESPR-Produktgruppen gilt der DPP nach dem jeweiligen delegierten Rechtsakt: Eisen und Stahl ab 2026 erwartet, Textilien, Reifen und Aluminium ab 2027, weitere Gruppen bis 2030.
Welche Produkte sind betroffen?
Der erste ESPR-Arbeitsplan von April 2025 priorisiert Eisen und Stahl, Aluminium, Textilien, Reifen, Möbel und Matratzen. Batterien laufen über die eigene Batterieverordnung. Perspektivisch erfasst die ESPR fast alle physischen Produkte, ausgenommen sind unter anderem Lebensmittel und Arzneimittel.
Welche Daten muss der Produktpass enthalten?
Das legt der delegierte Rechtsakt je Produktgruppe fest. Absehbar sind eindeutige Produktkennung, Materialzusammensetzung, besorgniserregende Stoffe, Rezyklatanteil, Reparierbarkeits- und Entsorgungsinformationen sowie Angaben zum Umweltfußabdruck.
Was bedeutet DPP-Readiness konkret?
Ihre Daten und Systeme so vorzubereiten, dass Sie liefern können, sobald Ihre Produktgruppe dran ist: Betroffenheits- und Gap-Analyse, Datenaudit über ERP, PIM und Excel hinweg, Datenmodell, Lieferkettendaten und ein Pilot-Produktpass.
Betrifft der DPP auch kleine Unternehmen und Nicht-EU-Hersteller?
Ja. Die Pflichten gelten für Produkte, die in der EU in Verkehr gebracht werden, unabhängig vom Herstellungsort. Importeure und Händler tragen Mitverantwortung. Für KMU sind Erleichterungen vorgesehen, die Datenpflichten bleiben bestehen.
Was kostet ein Readiness-Check?
Der Readiness-Check ist ein kompakter Festumfang aus Betroffenheit, Datenlage und Systemlandschaft mit Ergebnisbericht. Den Preis nennen wir nach einem kurzen Gespräch über Produktportfolio und Systeme, bevor Sie beauftragen.
Wie DPP-ready sind Sie?
Der Readiness-Check zeigt Betroffenheit, Datenlücken und die sinnvollen nächsten Schritte, kompakt und verständlich.
DPP-Readiness anfragen.
Nennen Sie Branche und Produktgruppe. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zu Betroffenheit und Vorgehen.
Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Remote und vor Ort in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Internationale Projekte auf Anfrage.









