Branchenlösungen · Prozessdigitalisierung

Wir bauen Software für Branchen, nicht für Buzzwords.

Branchenlösungen heißt für uns: Die Technik ist fast überall dieselbe, der Prozess dahinter nicht. Hier steht pro Branche, welche Prozesse wir typischerweise vorfinden, was wir daraus bauen und wo wir eigene Projekterfahrung haben.

Branchenoffen, prozessfixiert

Wir sind kein Branchen-Softwarehaus mit einem Standardprodukt. Wir bauen individuell – und deshalb ist die Branche selten das Hindernis, der Prozess dagegen fast immer die eigentliche Arbeit.

Anbindung statt Insellösung

SAP, Business Central, ein Warenwirtschaftssystem, ein Fachverfahren: Was Sie im Haus haben, bleibt. Wir setzen die App oder Web-Anwendung davor, nicht daneben.

Prozess vor Software

Ein schlechter Prozess mit neuer Software ist ein schlechter Prozess mit neuer Software. Wir sagen es, bevor wir bauen – auch wenn das Projekt dadurch kleiner wird.

Auf einen Blick

Was wir branchenübergreifend bauen

  • Mobile Apps (Flutter
  • React Native
  • SwiftUI)
  • Individuelle Web-Anwendungen
  • Kunden- und Mitarbeiterportale
  • Schnittstellen zu ERP-Systemen wie SAP und Microsoft Dynamics 365 Business Central
  • KI-gestützte Erfassung und Auswertung

Was der eigentliche Auslöser ist

  • In den allermeisten Fällen Papier oder Excel.
  • Ein Vorgang, der auf einem Bogen erfasst und später abgetippt wird – oder eine gewachsene Excel-Datei, die niemand mehr anfassen will.

Was wir mitbringen, das reine Entwicklungshäuser nicht haben

  • Prozess- und Strategieberatung.
  • Wir analysieren erst, warum ein Prozess so läuft, wie er läuft – und was man ersatzlos streichen kann, bevor irgendetwas programmiert wird.

Wo wir belegbare Projekterfahrung haben

  • Öffentlicher Sektor (Eigenbetrieb einer Stadt), Pharma (Außendienst- und Bestellprozesse im Konzern), Versicherungen (Websites), Catering und Transport (laufende Projekte), dazu E-Commerce und ERP-Vorhaben.
  • In den übrigen Branchen beschreiben wir, was wir bauen – nicht, wen wir dort schon betreut haben.
00 — Eigene Apps

Sehen Sie selbst, was wir bauen.

Echte Screenshots statt Versprechen: Diese Apps haben wir selbst entwickelt und betreiben sie live – genau so würden wir auch die Lösung für Ihre Branche nach Ihren Anforderungen umsetzen.

Pauly · Flutter

Einkaufsliste diktieren statt tippen

Sprache rein, fertige Liste raus: Pauly erkennt Artikel und Mengen aus natürlicher Sprache – entwickelt aus einer Flutter-Codebasis für iOS und Android.

Pauly App – Einkaufsliste diktieren statt tippen Pauly App – Spracherkennung in Echtzeit Pauly App – Automatisch kategorisierte Listen Pauly App – Sortiert nach Ihrem Ladenlauf Pauly App – Bearbeiten & Teilen in Echtzeit Pauly App – Erinnerungen zur richtigen Zeit Mini Marvin App – Babynamen swipen statt scrollen Mini Marvin App – Als Paar gemeinsam entscheiden Mini Marvin App – Filtern nach Herkunft & Beliebtheit
01 — Ausgangslage

Warum Branchenseiten – und nicht nur Leistungsseiten?

Weil niemand morgens aufwacht und „eine Cross-Plattform-App“ braucht. Gebraucht wird: dass die Monteure nicht mehr abends Zettel abtippen. Die Muster wiederholen sich – aber sie sehen in jeder Branche anders aus.

Der Zettel, der zweimal angefasst wird

Erfassung auf Papier, Erfassung im System. Zwei Arbeitsschritte für eine Information, dazu jede Menge Übertragungsfehler. Das ist der mit Abstand häufigste Auslöser für ein Projekt bei uns.

Die Excel-Datei, die niemand mehr anfassen will

Sie ist entstanden, weil eine ERP-Anpassung zu teuer war. Heute hängt ein Kernprozess daran, drei Menschen verstehen sie, und keiner traut sich, etwas zu ändern.

Das ERP kann es, aber niemand bezahlt die Anpassung

SAP oder Business Central könnten den Fall abbilden. Der Customizing-Aufwand steht aber in keinem Verhältnis – also entsteht die Nebenlösung. Häufig zu Recht: Nicht jeder Vorgang gehört ins ERP.

Der Nachweis nach außen fehlt

Sponsoren, Auftraggeber, Behörden oder Auditoren wollen Zahlen sehen. Die Daten existieren – aber in Ordnern, nicht in einer Auswertung.

Externe arbeiten ohne Systemzugang

Kursleiter, Monteure, Subunternehmer, Handelsvertreter: Sie erzeugen die wichtigsten Daten und haben als Einzige keinen Zugang zum System. Also bekommen sie ein Formular.

Digitalisierung ohne Vorabfrage

„Wir digitalisieren jetzt Prozess X“ – ohne vorher zu prüfen, ob Prozess X überhaupt noch gebraucht wird. Danach ist der überflüssige Prozess digital und teurer als vorher.

Ihre Branche ist nicht dabei?

Die Branchenseiten zeigen Muster, keine Grenzen: Entscheidend ist der Prozess dahinter. Schildern Sie uns kurz Ihre Situation – wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.

02 — Branchen

Branchen, in denen wir arbeiten.

Zwölf Branchen und zwei Querschnittsthemen. Jede Seite beschreibt die typischen Prozesse, konkrete User Stories aus unserer Arbeit und die Systeme, an die angebunden wird. Wo wir eigene Projekterfahrung haben, steht sie dort – wo nicht, sagen wir das auch.

Industrie & Versorgung

Produktion & Industrie

Digitaler Laufzettel, Schichtübergabe, Prüfprotokolle, Maschinendaten-Dashboards – und die Ablösung der Excel-Kalkulation, die neben dem ERP entstanden ist.

Produktion

Energie & Versorger

Solar- und Mieterstrom-Abrechnung als Web-App, Zählerstandsportale, Wallbox- und Monteur-Apps – mit Anbindung an SAP oder das vorhandene Abrechnungssystem.

Energie & Versorger

Pharma & Life Sciences

Excel-Ablösung in Labor und QS, auditierbare Erfassung, Chargen- und Rückverfolgungs-Frontends, Schnittstellen zu LIMS und ERP – plus ein reales Projektbeispiel aus dem Außendienst.

Pharma

Verwaltung, Finanzen & Handel

Versicherungen & Makler

Websites, Kundenportale, Schadenmeldung mit Foto-Upload, Antragsstrecken und Anbindung an Bestandssysteme. Versicherungskunden betreuen wir bereits.

Versicherungen

Öffentlicher Sektor & Kommunen

Eigenbetriebe, Ämter und kommunale Gesellschaften: Kurs- und Teilnehmererfassung, Nachweise gegenüber Sponsoren, Belegungspläne, Anträge. Hier haben wir ein reales Projekt umgesetzt.

Öffentlicher Sektor

Handel & E-Commerce

B2B-Kundenportale, Amazon-Integration, Produktdatenpflege und Prozessberatung entlang der Bestellstrecke – von der Anfrage bis zur Retoure.

Handel & E-Commerce

Bau, Immobilien & Logistik

Logistik & Transport

Fahrer- und Lager-Apps, Ablieferbelege ohne Papier, Statusmeldungen in Echtzeit und Schnittstellen zum Transportmanagementsystem.

Logistik

Immobilienwirtschaft

Mieter- und Eigentümerportale, Schadensmeldung mit Foto, Objektübergabe-Protokolle und Anbindung an die vorhandene Verwaltungssoftware.

Immobilien

Bau & Handwerk

Bautagebuch, Aufmaß, Stundenerfassung und Mängelmanagement auf dem Handy – statt Kladde im Handschuhfach und Abtippen am Freitagnachmittag.

Bau & Handwerk

Konsum, Freizeit & Gastgewerbe

Mode & Lifestyle

D2C- und Shop-Apps, Loyalty, Produktpass-Landings per QR-Code, PIM-Anbindung. Die Textilbranche steht beim digitalen Produktpass mit an vorderster Stelle.

Mode & Lifestyle

Gastronomie & Catering

Aus dem Offline-Geschäft ins digitale Wachstum: Markenaufbau, Website und Anfragestrecken für Firmenevents, Hochzeiten und Dauerverpflegung. Ein Projekt läuft.

Gastronomie & Catering

Sport, Freizeit & Vereine

Kursbuchung, Teilnehmererfassung, Belegungspläne und Auswertungen für Vereine, Sportstätten und Freizeiteinrichtungen – der Bereich unseres realen Projekts.

Sport & Vereine

Querschnittsthemen

Verwaltung & Backoffice

Querschnittlich: Ist-Analyse der Papier- und Excel-Prozesse, Streichliste vor Digitalisierung, KI-gestützte Erfassung – Prozess- und Strategieberatung inklusive.

Verwaltung & Backoffice

Etablierte Betriebe & Wachstum

Querschnittlich: seit Jahren am Markt, Kunden aus Empfehlung, kein Wachstum – weil die Außendarstellung nicht zur Leistung passt. Analyse, Marke, conversionstarke Website.

Außendarstellung & Wachstum
03 — Projektbeispiel

Ein reales Projekt: Sommer-Sportreihe eines städtischen Eigenbetriebs.

Weil abstrakte Branchenversprechen wenig wert sind, hier ein Projekt, das wir tatsächlich umgesetzt haben – anonymisiert, weil wir keine Kundennamen nennen, die nicht freigegeben sind.

Ein Eigenbetrieb einer Stadt veranstaltet über den Sommer eine Reihe kostenloser Sportkurse im Freien. Die Reihe wird von Sponsoren finanziert – Banken und Versicherungen –, und genau daraus entsteht die eigentliche Anforderung: Der Eigenbetrieb muss seinen Sponsoren belegen können, wie die Kurse laufen und wie viele Menschen tatsächlich teilnehmen.

Durchgeführt werden die Kurse von externen Übungsleiterinnen und Übungsleitern – im konkreten Fall von einem beauftragten Fitnessstudio. Bis dahin lief die Erfassung vollständig auf Papier: Für jeden einzelnen Kurs und jeden Tag musste ein Bogen ausgefüllt werden. Die Bögen wanderten zum Eigenbetrieb, wurden dort gesammelt und irgendwann zusammengerechnet. Ein Zwischenstand während der Saison war praktisch nicht zu bekommen.

Wir haben das in eine moderne Web-Anwendung überführt. Die externen Trainerinnen und Trainer bekommen einen eigenen Zugang und erfassen einen Kurs in wenigen Sekunden direkt nach der Stunde: Teilnehmerzahl, wie der Kurs angekommen ist, welches Wetter herrschte. Mehr wird nicht abgefragt – jedes zusätzliche Pflichtfeld hätte die Erfassung wieder zur Last gemacht, und dann füllt sie niemand aus.

Auf der anderen Seite sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebs jeden Tag, wer wann bei welchem Wetter welchen Kurs besucht hat – ohne Nachfrage, ohne Sammelmappe. Daraus entsteht der Nachweis gegenüber den Sponsoren, und zugleich eine belastbare Präsentationsebene für die Akquise neuer Sponsoren in der kommenden Saison. Statt „gefühlt lief es gut“ liegen Zahlen auf dem Tisch.

Ein Detail, das ohne KI so nicht wirtschaftlich gewesen wäre: Wir haben die Papierbögen der zurückliegenden Saison KI-gestützt digitalisiert und direkt in das neue System übernommen. Damit startete die Anwendung nicht bei null, sondern mit Vergleichswerten aus dem Vorjahr – und der erste Sponsorentermin nach dem Go-live konnte sofort eine Entwicklung zeigen statt eines Anfangs.

Das Projekt ist auch deshalb ein gutes Beispiel für unsere Arbeitsweise, weil es klein geblieben ist: ein schlanker, moderner Stack, KI-gestützte Umsetzung, kurze Bauzeit, überschaubare Betriebskosten. Es gibt keinen Grund, für einen klar umrissenen Prozess eine Plattform zu bauen.

Branche

Öffentlicher Sektor – Eigenbetrieb einer Stadt, Bereich Sportstätten und Veranstaltungen

Ausgangslage

Tägliche Papierbögen je Kurs, ausgefüllt von externen Übungsleitern; Auswertung erst nach Saisonende

Ergebnis

Web-Anwendung mit Trainer-Zugang, Tagesauswertung im Eigenbetrieb, Sponsoren-Nachweis auf Knopfdruck

Besonderheit

Papierbögen der Vorsaison KI-gestützt digitalisiert und übernommen – Vergleichswerte ab Tag eins

Mehr dazu

Ausführlich auf der Seite Öffentlicher Sektor & Kommunen und unter Sport, Freizeit & Vereine

04 — Querschnittsthemen

Drei Themen, die in fast jeder Branche gleich aussehen.

Egal ob Stadtwerk, Pharmabetrieb oder Spedition: Diese drei Muster begegnen uns überall. Sie sind der Grund, warum wir Branchenwissen für überschätzt und Prozessverständnis für unterschätzt halten.

  • Excel als Symptom, nicht als Problem – Eine gewachsene Excel-Lösung ist fast immer die Antwort auf eine ERP-Anpassung, die niemand bezahlen wollte. Wir fragen zuerst, wozu sie gebaut wurde – und ob die richtige Lösung nicht eine Web-Anwendung oder sogar eine kundenseitige App ist.
  • ERP-Anbindung statt ERP-Umbau – SAP, Microsoft Dynamics 365 Business Central oder ein Warenwirtschaftssystem bleiben führend. Wir setzen eine schlanke Anwendung davor und binden sie über die vorhandenen Schnittstellen an – meist deutlich günstiger als Customizing im Kernsystem.
  • Papierprozesse zuerst hinterfragen, dann abschaffen – Vor jeder Digitalisierung steht die Ist-Analyse: Wozu wurde dieser Vorgang eingeführt, wer liest das Ergebnis, und was passiert, wenn wir ihn ersatzlos streichen? Manches Formular überlebt diese Frage nicht – das ist der günstigste Projekterfolg überhaupt.
  • KI dort, wo sie wirklich trägt – Altbestände digitalisieren, Freitext strukturieren, Dokumente auslesen, Auswertungen formulieren: Dafür ist KI heute das richtige Werkzeug. Für einen sauberen Datensatz und eine klare Maske ist sie es nicht – das bleibt Handwerk.
  • Interne und kundenseitige Apps aus einem Guss – Oft ist die interne Erfassung nur die halbe Miete. Wenn dieselben Daten auch dem Kunden nutzen, entsteht aus dem internen Werkzeug ein Kundenportal – und aus einem Kostenblock ein Vertriebsargument.

Technik

Apps mit Flutter, React Native und SwiftUI; Web-Anwendungen und Websites mit Astro

Beratung

Prozessberatung und Strategieberatung sind Teil des Projekts, nicht ein separates Produkt – siehe Verwaltung & Backoffice

Sichtbarkeit

Wenn nicht der Prozess das Problem ist, sondern die Außendarstellung – siehe Etablierte Betriebe & Wachstum

05 — Vorgehen

Wie ein Branchenprojekt bei uns anfängt.

Immer gleich, unabhängig von der Branche – weil die ersten beiden Schritte über Erfolg oder Misserfolg entscheiden und nicht die Wahl des Frameworks.

Ist-Analyse: Was passiert heute wirklich?

Wir schauen uns den Vorgang an, wie er tatsächlich läuft – nicht wie er im Handbuch steht. Wer füllt was aus, wer liest es, wo entstehen Doppelerfassungen, welches Feld hat seit Jahren niemand ausgewertet?

Streichliste vor Featureliste

Bevor wir über Software reden, kommt die unbequeme Frage: Was kann ersatzlos weg? Prozesse, die nur noch aus Gewohnheit existieren, digitalisieren wir nicht – wir schaffen sie ab. Das verkleinert das Projekt, und das ist beabsichtigt.

Zuschnitt: App, Web-Anwendung oder Schnittstelle?

Erst jetzt fällt die Technikentscheidung. Mobile App für Erfassung unterwegs, Web-Anwendung für Auswertung am Schreibtisch, reine Schnittstelle, wenn das führende System schon alles kann. Häufig ist es eine Kombination – und manchmal reicht weniger, als angefragt war.

Kleiner erster Ausschnitt, echter Betrieb

Wir bauen zuerst den Ausschnitt, der den größten Schmerz nimmt, und bringen ihn in den echten Betrieb. Ein Prozess, den drei Menschen wirklich nutzen, ist mehr wert als eine Plattform, die im Abnahmetest gut aussah.

Anbinden, auswerten, ausbauen

Danach kommen die Anbindung an ERP oder Fachverfahren, die Auswertungen für Leitung und Nachweis nach außen – und, wenn es trägt, der kundenseitige Teil.

06 — Ehrliche Einordnung

Wann wir passen – und wann nicht.

Wir könnten behaupten, für jede Branche der richtige Partner zu sein. Sind wir nicht. Die rechte Spalte ist genauso ernst gemeint wie die linke.

Holen Sie uns, wenn …

Diese Konstellationen sind genau unsere Arbeit – und der Grund, warum Kunden uns zwischen Fachbereich und IT setzen.

  • ein Prozess heute auf Papier oder in Excel läuft und ins System gehört.
  • eine ERP-Anpassung an Aufwand oder Budget gescheitert ist und eine Anwendung davor die bessere Antwort wäre.
  • Externe – Monteure, Kursleiter, Subunternehmer, Vertriebspartner – Daten erzeugen, aber keinen Systemzugang haben.
  • Sie gegenüber Dritten etwas nachweisen müssen: Sponsoren, Auftraggeber, Auditoren, Aufsichtsbehörden.
  • gleichzeitig gebaut und gesteuert werden muss, weil Fachbereich, IT und Dienstleister sich sonst im Kreis drehen.
  • Sie einen Partner wollen, der vor dem Angebot sagt, welcher Teil des Vorhabens überflüssig ist.

Nehmen Sie jemand anderen, wenn …

Diese Fälle gibt es wirklich. Dann ist die richtige Empfehlung, nicht mit uns zu arbeiten – und die geben wir im Erstgespräch, nicht im vierten Projektmonat.

  • Sie eine zertifizierte Branchenstandardsoftware brauchen, die es fertig zu kaufen gibt. Wir bauen individuell; wo das Standardprodukt reicht, ist es günstiger.
  • Ihr Vorhaben mehrere parallele Teams und Stabsfunktionen braucht – dafür sind wir zu klein und sagen das offen.
  • im Vergabeverfahren eine lange Referenzliste aus genau Ihrer Branche nachgewiesen werden muss. Die haben wir nicht überall – und erfinden sie nicht.
  • Sie eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft mit garantierten Reaktionszeiten in Minuten unterschreiben lassen wollen.
07 — Transparenz

Was auf diesen Seiten steht – und was nicht.

Branchenseiten sind in unserer Industrie berüchtigt dafür, Erfahrung zu behaupten, die es nicht gibt. Ein Absatz über die Herausforderungen der Chemieindustrie ist schnell geschrieben, und ein Logo-Raster ist es auch. Wir machen das anders, und zwar aus Eigennutz: Wer uns wegen einer erfundenen Referenz anruft, ist im zweiten Gespräch enttäuscht.

Auf jeder Branchenseite steht deshalb dreierlei getrennt voneinander: erstens die Prozesse und Probleme, die in dieser Branche typischerweise auftreten – das ist Branchenwissen, das man sich erarbeiten kann und das wir uns erarbeitet haben. Zweitens die konkreten User Stories, also was wir dort bauen würden und wie so eine Anwendung aussieht. Und drittens, deutlich gekennzeichnet, ob wir in dieser Branche bereits ein Projekt umgesetzt haben.

Was wir belegen können: ein umgesetztes Projekt im öffentlichen Sektor (Eigenbetrieb einer Stadt, oben beschrieben), Prozess- und Projektarbeit im Pharmaumfeld rund um Außendienst- und Bestellprozesse, Websites für Kunden aus der Versicherungsbranche, laufende Projekte in Catering und Transport zum Thema Außendarstellung und Wachstum, dazu Projekt- und Prozessarbeit in ERP- und E-Commerce-Vorhaben sowie eigene Produkte im laufenden Betrieb – Apps in den Stores und Websites, die im Ranking bestehen müssen. Details zu einzelnen Kundenprojekten nennen wir im Gespräch, soweit die Kunden zugestimmt haben.

Wie Sie das auf den Seiten erkennen: Ein Projekt, das wir umgesetzt haben oder aktuell umsetzen, steht in einem eigenen Abschnitt mit der Überschrift „Reales Projektbeispiel“ oder „Projektbeispiel“ und ist anonymisiert. Alles, was der Veranschaulichung dient, ist ausdrücklich als Beispiel gekennzeichnet. User Stories beschreiben, was wir bauen würden – sie sind keine Referenzliste.

Was wir nicht haben: eine Logo-Wand, Fallstudien mit erfundenen Prozentzahlen und Referenzen in jeder der hier gelisteten Branchen. Wenn eine lange Referenzliste aus genau Ihrer Branche Ihr Auswahlkriterium ist, fallen wir dort durch. Das ist uns lieber als eine erfundene Fallstudie – und Sie merken den Unterschied spätestens im Projekt.

Der nächste Schritt kostet nur ein Gespräch.

Kostenloses Erstgespräch, ehrliche Einschätzung statt Pflichtenheft-Theater – in der Regel antworten wir innerhalb von 24 Stunden.

08 — FAQ

Häufige Fragen zu Branchenprojekten.

Brauchen Sie Branchenerfahrung, um für uns zu entwickeln?

Für die Software selbst: selten. Für den Prozess: unbedingt – aber die bringt Ihr Fachbereich mit, und unsere Aufgabe ist es, sie in zwei Wochen so weit zu verstehen, dass wir die richtigen Fragen stellen. Was wirklich hilft, ist Erfahrung mit vergleichbaren Prozessmustern: Erfassung durch Externe, Nachweis gegenüber Dritten, Ablösung einer Excel-Lösung, Anbindung an ein ERP. Diese Muster wiederholen sich über Branchengrenzen hinweg fast identisch.

Können Sie unsere Anwendung an SAP oder Business Central anbinden?

Ja, das ist einer unserer häufigsten Fälle. Wir setzen eine App oder Web-Anwendung vor das führende System und binden sie über dessen Schnittstellen an – bei SAP typischerweise über OData- oder REST-Services, bei Microsoft Dynamics 365 Business Central über dessen API. Das Kernsystem bleibt unangetastet, was Freigaben und Wartungsverträge deutlich entspannter macht als eine Anpassung im ERP selbst.

Wir haben eine gewachsene Excel-Lösung. Ist das ein Fall für Sie?

Fast immer ja – aber nicht sofort als Programmierauftrag. Zuerst klären wir, wozu die Datei gebaut wurde, wer sie nutzt und welcher Teil davon überhaupt noch gebraucht wird. Danach entscheidet sich, ob daraus eine interne Web-Anwendung wird, ein kundenseitiges Portal oder – auch das kommt vor – eine deutlich kleinere Lösung als erwartet. Details dazu stehen auf unserer Seite zur VBA- und Excel-Legacy-Ablösung.

Machen Sie nur Software oder auch Prozessberatung?

Beides, und bewusst nicht getrennt. Ein schlechter Prozess mit neuer Software ist immer noch ein schlechter Prozess – nur teurer. Deshalb beginnt jedes Projekt mit einer Ist-Analyse und einer Streichliste: Was passiert heute wirklich, und was kann ersatzlos entfallen? Das reicht bei uns bis in die Strategieberatung hinein, also bis zu der Frage, welche Vorgänge ein Unternehmen in fünf Jahren überhaupt noch selbst machen sollte.

Arbeiten Sie auch für den öffentlichen Sektor?

Ja. Wir haben für den Eigenbetrieb einer Stadt eine Web-Anwendung zur Kurs- und Teilnehmererfassung umgesetzt, inklusive KI-gestützter Nachdigitalisierung der Papierbögen aus der Vorsaison. Bei formalen Vergabeverfahren mit umfangreichen Referenznachweisen sind wir als kleines Team allerdings oft nicht der passende Bieter – das sagen wir früh.

Meine Branche steht nicht auf der Liste. Heißt das, Sie machen das nicht?

Nein. Die Liste zeigt, wo wir häufig arbeiten oder wo die Prozessmuster besonders klar sind – nicht die Grenzen unserer Arbeit. Über den digitalen Produktpass etwa berühren wir perspektivisch fast jede produzierende Branche. Rufen Sie an oder schreiben Sie kurz, worum es geht; wenn es nicht passt, sagen wir das im Erstgespräch.

Was kostet ein solches Projekt?

Das hängt am Zuschnitt, und den kennen wir nach dem Erstgespräch, nicht davor. Deshalb stehen hier keine Preislisten. Was wir sagen können: Ein klar umrissener Prozess – eine Erfassungsstrecke plus Auswertung – ist deutlich günstiger, als die meisten erwarten, weil wir KI-gestützt bauen und den Umfang aktiv klein halten. Nach dem Gespräch bekommen Sie eine Schätzung mit den Annahmen, auf denen sie beruht.

Gehört uns die Software am Ende?

Ja. Code, Repository, Hosting-Accounts und Zugänge laufen auf Ihren Namen oder werden dorthin übertragen. Sie können jederzeit zu einem anderen Dienstleister wechseln – auch wenn wir natürlich hoffen, dass Sie es nicht tun.

Erzählen Sie uns von dem Zettel.

Fast jedes unserer Projekte beginnt mit einem Formular, das jemand zweimal anfasst, oder einer Excel-Datei, die niemand mehr ändern will. Beschreiben Sie kurz Ihren Fall – wir sagen im Erstgespräch, ob und wie sich das lohnt.

— Kontakt

Welcher Prozess kostet Sie heute Zeit?

Nennen Sie uns Branche und Vorgang – zwei, drei Sätze reichen. Sie bekommen eine erste Einschätzung dazu, ob eine App, eine Web-Anwendung oder schlicht eine Schnittstelle die richtige Antwort ist. Und wenn der Prozess ersatzlos wegkann, sagen wir auch das.

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